Entries tagged with “radical innovation” from fundiblog
Gratulation an österreichische Innovatoren/Unternehmer!
Mindmeister schaffen es mit ihrem Mind Mapping Tool in den App-Store in die ausgezeichnete Rubrik “Neu und beachtenswert”. Im Rahmen vom CCAlpsSalon haben Michel Bauwens etc. mit dem Visualisierungswerkzeug die verschiedenen Dimensionen von Open Everything visualisiert, hat sich gut bewährt.
Pixel Hotel (kreiert von Sabine Funk, Michael Grugl, Jurgen Haller, Christian H. Leeb, Richard Steger und Christoph Weidinger) hat den Radical Innovation in Hospitality Award gewonnen. Mehr zu den anderen Finalisten und den Pixel Hotels auf Fast Company
Already published in 2008, this is nevertheless a worthwhile podcast: Scott Anthony of Innosight speaks about disruptive innovation. Key points are in line with our thinking.
It is not about doing it better, it is about doing it differently (and thereby tranfering existing markets or creating new ones). I am also convinced that disruptive innovation does not mean requiring a lot of resources. Maybe in a later phase, but certainly not at the beginning of a “project”.
Ein zu meiner Leidenschaft passendes Interview mit Viktor Mayer-Schönberger über radikale Veränderungen. Lesenswert. Auszüge daraus:
ps: Warum der Journalist immer auf amazon Referenzen verlinkt, ist mir unklar.
Innovationen können nur dann wirkliche Änderungen bewirken, wenn sie radikale Einschnitte sind. Man nehme das Beispiel iPod von Apple. Das Gerät ist nicht etwa aus einer Open-Source-Bewegung entstanden, sondern in der Forschungsabteilung bei Apple. Es war eine radikale Innovation, zu der sich Apple konsequent entschieden hat, was auch im Unternehmen zu großen Veränderungen geführt hat. Und dazu muss man Apple verstehen. Das Unternehmen hat sich immer wieder zu radikalen Innovationen entschieden, ohne dass die Kunden sich abgewendet hätten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Kunden haben den Bruch mit den Traditionen, mit den alten Produkte, mitgemacht. Nicht nur beim iPod, sondern auch schon zuvor war das der Fall. Apple hat das alte Betriebssystem OS 9 weggeworfen und durch ein neues ersetzt. … Das könnte man sich bei Microsoft so nicht vorstellen, weil sie zu viel Angst haben vor radikalen Veränderungen.
Kann sein, dass neun Projekte nichts sind, das man sogar jäh versagt. Aber wenn es genau das zehnte ist, das so richtig abhebt, das eine radikale Innovation bedeutet, dann ist das ja gut so. Dazu muss man sich einfach bekennen. Die Botschaft muss daher lauten: Versagen ist OK. Ich fordere, dass man sogar tief greifendes Versagen zulassen muss, denn man muss auch nicht immer erfolgreich sein. Wenn man das Versagen nicht zulässt, dann kann man auch sagen, dass nichts gewagt wird.

Update zur Ankündigung des Digitalen Sommers 2009 (PDF) vor einigen Wochen, jetzt mit Details sowie der Möglichkeit, die 3 Tage auch einzeln buchen zu können.
Gemeinsam mit Markus Peschl werde ich am 27.08.09 einen Tag zum Thema “Enabling Spaces for Radical Innovation” gestalten. Inhalte und Ablauf sind:
10-13 Peschl/Fundneider
- Einführung Enabling Spaces
- Kognition und Kreativität
- Group Thinking, collective intelligence
14-17 Peschl/Fundneider
- Konzeptentwicklung für Projekte der Teilnehmer
- Coaching der Gruppen
- Vorbereitung, Coaching von Präsentationen (Mamatis)
17-19 Präsentationen, Feedback
Weitere Infos zu den anderen Tagen und zu den Workshopleitern.
Im August begleite ich ein von Peter Friedrich Stephan organisiertes Sommercamp zum Thema Radikale Innovation in Berlin. Peter schätze ich sehr, ich denke, dass das sehr interessante Tage werden.
Thema
Innovation irritiert. Sie erfordert Lernen und Veränderung. So gerät die vielfach erhobene Forderung nach Innovation in ein Paradox, in dem das Unplanbare planvoll adressiert wird. Daraus ergeben sich Fragen, die für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen entscheidend sind:
- Wie kann Innovation in geplante und gesteuerte Prozesse integriert werden?
- Wie kann Unplanbares ermöglicht und gefördert werden?
- Wie können Organisationen die Irritation durch Neues positiv nutzen?
Unter dem Konzept der Radical Innovation werden neue Methoden zusammengefasst, die vorgestellt und in der praktischen Anwendung erprobt werden. Dazu gehören People Studies, The Culture of Innovation, The Landscape of Innovation, Concept Making, Design Thinking, Enabling Spaces und Cultural Probes. Im Mittelpunkt steht die prototypische Entwicklung eines Innovationsprozesses, ergänzt durch Vorträge, Workshops und Coachings. Leitend ist das Konzept von practise - attitude - knowledge.
Ziel der Weiterbildung ist es, erste Erfahrungen mit Radical Innovation zu ermöglichen, um das persönliche Repertoire zu erweitern und zu stärken.
Angesprochen sind Projektmanager und Organisationsentwickler mit Berufserfahrung. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich auf ungewohnte Situationen und Gruppenarbeit einzulassen.
Nützliches
Dozenten: Pia Betton, Peter Friedrich Stephan, Markus F. Peschl, Thomas Fundneider
Termin: 26.-28.08.09
Ort: Universität der Künste, Bundesallee Berlin
Mindest-/Höchstteilnehmerzahl: 10/15
Kurzbiografien
Prof. Peter Friedrich Stephan
Professor für Cognitive Design an der Kunsthochschule für Medien Köln und Dozent im Masterprogramm Leadership in digitaler Kommunikation an der Universität der Künste Berlin. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Design Thinking, das gestalterische Denk- und Handlungsweisen auf Anwendungen in Wissenschaft und Wirtschaft bezieht. So werden Projekte in den Bereichen des Wissensdesigns und des Creative Business Designs entwickelt. Anwendungsfelder sind die interne und externe Unternehmenskommunikation, sowie Innovationen in der Produkt- und Service-Entwicklung.
Pia Betton
Geschäftsführerin Framework Identity, Berlin. Coming from the world of advertising, Danish-born Pia Betton specializes in corporate branding and communication. She is currently based in Berlin and has since 2003 run her own company, Framework Identity, focusing on helping companies visualize their strategies through communication and branding. Over the years Pia Betton has worked for clients like Audi, Nokia, Helly Hansen and several Danish top brands including TopDanmark, Group 4 Securicor and Nordea.
Prof. Dr. Markus F. Peschl
Professor für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaften an der Universität Wien. Er studierte Informatik, Psychologie und Philosophie und verbrachte 4 Jahre als Post-Doc in den USA (UC San Diego), Großbritannien und Frankreich. Sein Fokus in der Forschung liegt im Bereich des Wissens, der Entstehung von Wissen in Kognition, Wissenschaft und in Organisationen, Wissensmanagement und der (radikalen) Innovation. Im Besonderen setzt er sich mit der Frage der knowledge creation, Innovationsprozessen und deren theoretischen Grundlagen und Ermöglichung durch sozio-epistemologische Technologien auseinander.
Thomas Fundneider
Thomas Fundneider ist Geschäftsführer der Innovations Agentur tf consulting in Wien. Er graduierte an der Universität für Bodenkultur Wien. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Multimediabranche, wechselte Thomas Fundneider in die Geschäftsführung einer privaten Forschungseinrichtung. Im Jahr 2005 hat er die Innovations Agentur tf consulting gegründet, die sich auf die Bereiche Innovation und Strategie spezialisiert. Er ist zudem regelmäßig als Experte für Evaluierungen im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission tätig und betreut mehrere Start-Ups.
Isabella Mamatis
Studium HdK Berlin, seit 1982 Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Produzentin für Theater, Hörspiele und Soziale Plastik im öffentlichen Raum, Initiatorin der Langen Tafel in Berlin, Zürich, Wien, Amsterdam. Seit 2001
Bühne für Wirtschaft und Kultur, Konzeptentwicklung, Projektleiterin und Dozentin, Trainerin und Coach für Präsentationskommunikation und Kommunikation zwischen den Kulturen: Siemens, Digital Spirit, EnBW, Institute of Electronic Business Berlin, UdK-Kunst im Kontext, Internationale Privatakademie.
so der Titel eines Betrags von mir in der Presse am Wochenende: Warum wir radikale Innovationen brauchen und was die mit Designern zu tun haben
Marion Fugléwicz-Bren hat Markus Peschl und mich über die Innovationstechnologie leap und das dahinterliegende Methode Emergente Innovation interviewt. Hat Spaß gemacht, hier ist das Gespräch zum Nachlesen.
I attended the lift-conference already last year and found the mix of people, ideas, projects and “enablers” (such as the cheese fondue) very good. This year, I convinced Markus Peschl, a colleague with whom I develop a new approach to radical innovation (hence “emergent innovation”), to present our work at one of the many formats the organisers offer. We started late, but we currently we are in good position to make it into one of the slots. Maybe, someone wants to support us, then please give us a vote.
From our proposition:
The fascinating aspect of “real” radical innovations does not primarily lie in their manifestations as entirely new services or products; what is of interest are rather the “mental innovations” and the “organically grown”, yet radically new forms and processes of knowledge (creation) having led to these manifestations. How can they be brought about?
We are proposing an alternative approach and knowledge technology to (radical) innovation (having been developed by M.Peschl and T.Fundneider): emergent innovation and enabling spaces.
Sometimes, (radical) innovation is the result of a brilliant idea which came up by chance. In most cases, however, a long process of brainstorming sessions, quantitative idea production, idea selection, market research, etc. has led to that innovation. Normally, these processes are based on the assumption that radical innovation is based on “far out”, “creative”, and completely orthogonal ideas (grafted onto the business from the outside), on a high quantity of — in most cases low quality — ideas going through a rigorous selection/evaluation process, etc.
The concept of emergent innovation follows a radically different approach: it is a socio-epistemological technology focusing on the cognitive processes leading to a new type of innovation (process). The core idea is that this kind of innovation emerges out of a process of both profound understanding of the innovation-object and reflecting and letting-go of predefined patterns of perception and thinking (compare also U-Theory). This leads to radical, yet “organic innovation” in the sense of both respecting and developing the core/essence of the innovation-object (be it a business, service, product, idea, etc.). This socio-epistemological technology of emergent innovation is a highly fragile and intellectually challenging process which has to be held in a container which we are referring to as enabling space; it is a multi-dimensional space enabling and facilitating these processes of knowledge creation. This enabling space comprises of a physical, social (trust, etc.), mental/cognitive, epistemological, as well as technological dimension.