Entries tagged with “net culture lab” from fundiblog
Der Creative Commons Alps Salon (von Ben Dagan ins Leben gerufen) organisiert in Zusammenarbeit mit dem net.culture,lab den 2. Salon in Wien.
Im Rahmen des Paraflows Festivals, am 11. September 09 um 19:30 im Museumsquartier Wien (Raum D), sprechen Michel Bauwens, in Thailand lebende Gründer der Peer2Peer-Foundation, Franz Nahrada zum Thema Open Source Ecology (einer Farm in Missouri die sich als Versuchsgelände für eine ganze Welt von Open Source Technologien versteht) und Ralf Schlatterbeck über do it yourself (DIY) Kultur.
Momentan wird an einer kollaborativen Mindmap gearbeitet, die die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema sammeln soll. In Wien wird diese dann präsentiert. Michel Bauwens hat einen Blogeintrag aus seiner Sicht geschrieben.
Übermorgen hat mit dem Projekt The Sound of eBay bei der Madrider Kunstmesse Arco den Beep Award (und 15.000 Euro) gewonnen. Wir haben Übermorgen.com im Rahmen der net.culture.lab bei Programmierarbeiten unterstützt. Das freut uns natürlich, herzliche Gratulation. Die Inkubationsarbeit im net.culture.lab hat aber schon mehrere Projekte erfolgreich einen Schritt vorangebracht.
Die Spiele-Entwickler von And Yet It Moves haben einen Vertrag von einem großen Publisher erhalten und stellen momentan in Tag- und Nachtschichten die erste Version fertig. Cropster.org versucht durch das Internet (Portal), Kaffeebauern in Kolumbien zu besseren Produkten und Chancen am Markt zu verhelfen (derStandard). Die Gründer haben bereits mehrere Kunden gewinnen können und sind gut unterwegs; wir haben bei der Firmengründung und beim Businessplan unterstützt. Raphela Grundnigg, Modemacherin, hat ihre neuen Arbeiten, die im Rahmen des Projektes radical chic entstanden sind, in einer Modeshow im Wiener Kosmos Theater präsentiert. War sehr gut gemacht. Joe Benso steht kurz vor dem Start der Musik-Kollaborationsplattform Notethrower, wir halfen bei der Entwicklung der Geschäftsidee und des Businessplanes.
Nach dem letzten Trendcamp auf Schloss Krumbach zum Thema “Open Innovation” habe ich -gemeinsam mit Robert Bauer von der Rotman School of Management - letzte Woche zum Thema Design Thinking das nächste Trendcamp organisiert. Paul Hughes hat seine Design-Aufzeichnungen auf flickr veröffentlicht, eine gute Illustration vieler Elemente von Design Thinking.
Wir hatten zwei sehr intensive Tage mit Designern und abteilungsübergreifenden Managern von der Telekom Austria. Aussagen von den Teilnehmern u.u. waren:
- Begegnung mit Respekt
- Gestaltung erlebt und erfahrbar gemacht
- Gestaltung und Design hat viel mit Übung zu tun
- Ausräumen von gegenseitigen Vorurteilen
- Ein Event, der ehrliches und ungewöhnliches (abseits von Präsentationen) Aufeinandertreffen ermöglicht hat
- Viel neues gelernt (Erfahrungs-Engineering, Design Thinking,), Erweiterung der eigenen “Welt”
- “Design Thinking” ist eine Erweiterung des “Team-Portfolios”
- Reiz bestand in dem Aufeinandertreffen mit Leuten, die eine grundverschiedene Denke haben
- Macht wieder Mut (nach Downsizing, Outphasing) in Innovation zu denken
- Wie man an etwas herangeht wird immer wichtiger (Mindset, Haltungen etc)
- Verdient das Wort Dialog

Die Trendcamps haben sich als ausgezeichnetes Werkzeug für die Transmissionsfunktion der net culture lab bewährt. Es war und ist ja immer vorrangiges Ziel der net culture labs, dass ein Cross-over zwischen Corporate und Community stattfindet. Die Mikro-Förderung der Projekte war ein Mittel zum Zweck, aber nie das eigentliche Ziel. Dies ist leider oft missverstanden worden.
Im Rahmen der für die Telekom Austria entworfenen und betriebenen Innovationslabs net culture lab hat im Sommer dieses Jahres der Wettbewerb zukunft zuhause stattgefunden. Jungen Experten und Expertinnen waren aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge für Anwendungen und Produkte des Zuhauses der Zukunft vorzustellen. Dabei sollen Visionen beschrieben werden, in der Geräte, Anwendungen und Services im Zusammenspiel Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten und Aufgaben zu Hause unterstützen.
In einer intensiven Phase von drei Wochen im Oktober wurden in Wien und Dornbirn zusammen 9 Projekte betreut. Daraus sind die besten Projekte ausgewählt (6 Projekte) worden, die letzte Woche in der Firmenzentrale der Telekom Austria vor ca. 25 interessierten Mitarbeitern präsentiert wurden. Es gab viel Anerkennung für die Arbeit. Die jungen Entrepreneure werden ihre Ideen nun weiter vorantreiben, teilweise schon mit Firmengründung Ende dieses Jahres.
Die Projekte sind:
Unser Tagesablauf wird von vielen Computern begleitet. Dem PC zuhause, dem Arbeitsplatzrechner, dem Rechner im Seminarraum oder in der Schule, dem öffentlichen Internetterminal. Wir sind täglich mit wechselnden Betriebssystemen, Programmen und Setups befasst. Wir möchten diese vielen Computer auf deren wesentliche Funktion reduzieren: Bildschrim - Tastatur - Connectivity. Alles andere (also alles persönliche) ist am persönlichen Stick, der jedes Terminal zum eigenen PC macht. Mit eigenem Betriebssystem, eigenen Programmen und persönlichen Daten. …
HomeOS, das Betriebsystem für dein Haus, ermöglicht das Steuern aller Geräte und Systeme im Haus über eine leicht bedienbare Plattform. In unserem täglichen Leben finden sich immer mehr automatisierte Geräte, so auch in unserem Haushalt. Derzeit beschränkt sich die „Home Automation” oft nur auf die Verbindung zwischen TV, Stereo und Licht. Wie aktuelle Studien und Trends zeigen, werden in Zukunft jedoch alle Geräte, wie zum Beispiel Heizung, Kühlschrank, TV, Licht, miteinander verbunden sein und möglicherweise jedes Gerät eine IP Adresse besitzen. …
Interfaces | Circle (booklet, PDF)
Wenn wir vom digitalen Haushalt sprechen, definieren immer noch 19” Bildschirm, Maus und QWERTZ-Tatstatur die Bedienbarkeit von Elektronik im Haushalt. Mit jedem digitalen Haushaltsgerät erlernen wir Abwandlungen der hergebrachten Navigations-, Schalt- und Steuerkonventionen: Menüs, Befehle, Ablauffolgen. Interfaced interieur begibt sich auf die Suche nach neuen Arten mit den digitalen Geräten des Haushalts umzugehen. Die Studie untersucht die Alternativen in der Interfacetechnik Mensch-Maschine und wird Designs für „heimgerechte Eingabeeinheiten” vorschlagen. …
Das Projekt „High Fidelity” soll verknüpfen, was in Haushalten - beim Wohnen und Arbeiten - nebeneinander existiert: die „analoge” Realität und deren digitale Erweiterung. Ungefähr 112.000.000 Ergebnisse für den Suchbegriff „Buch” in (0,22 Sekunden) - das ist Google. Aber wurden materiell existente Bücher oder Platten jemals so schnell physisch aufgefunden? …
GameMaestro ist der Projekttitel für die Entwicklung eines Gamecontrollers. Der Controller muss im Stehen bedient werden und soll so die körperliche Aktivität und den Spielspaß gleichermaßen erhöhen. …
Childs Computing (booklet, PDF)
Es sollte ein Design für einen Datenträger mit Kleinkindern entwickelt werden. Dabei spielt der DIY Ansatz eine besonders große Rolle. Keine fertigen Objekte sollen den Kindern übergeben werden, sondern Möglichkeiten zur Selbstgestaltung der vielleicht ersten eigenen Computer Komponente geboten werden. Die Datenträger Funktion tritt somit in diesem Entwicklungszusammenhang in den Hintergrund.
War sehr nett, das 3. Camp für die net culture labs. Viel gesprochen, ausgetauscht und Projekte weiterentwickelt. Freue mich über die Begeisterung der jungen Entrepreneure. Nach dem Space brauchen die Projekte jetzt Geld. Hoffentlich können wir bald etwas zu einem Aufkeimen einer Investorszene in Wien beitragen.
Fotos von Eric und Franz
Capt’n Crunch has been visiting the net culture lab today. Jana already posted the content of his talk, for me, it was an experience meeting him.
Jana also interviewed him on 12 seconds:
John Draper about en2go and Flyxo (www.en2go.com) on 12seconds.tv
tf consulting hat für das net.culture.lab nach dem Projektcamp ein Trendcamp organisiert und moderiert. Einige Teilnehmerreaktionen sind bereits online (Mitarbeiter der TA, digitalks und Team Teichenberg) und beschreiben den Charakter des Camps recht gut.
Frank Piller hat am Vorabend einen exzellenten Vortrag zu Open Innovation gehalten, am darauffolgenden Tag haben ca. 25 Leute ihre Ideen (zum Thema Open Innovation) präsentiert und gemeinsam mit Hilfe der von Markus Peschl und mir entwickelten Mapping-Methode eine Landkarte mit Themenfeldern, Annahmen und konkreten Projekten kreiert. Frank Piller hat auf seinem Blog auch eine lesenswerte Zusammenfassung geschrieben.

Ich war von den Statements am Ende des 2. Tages überwältigt, wie gut das Format funktioniert. Das nächste Trendcamp wird im April zum Thema “Design Thinking” stattfinden.
Nach der Eröffnung des EnablingSpaces im Wien, wird nächste Woche in Dornbirn das zweite net.culture.lab eröffnet.
Zur offiziellen Eröffnung lädt die Sponsorin Telekom Austria zu einem Empfang mit Vortrag, Diskussion und Musik am Donnerstag den 11.10. ab 18 Uhr zum Thema: Kreativwirtschaft als Innovationsmotor (PDF). Am Tag davor organisiere ich ein Projektcamp, in dem die Projekte in einem intensiven Austausch von Experten auf den “next level” gehoben werden sollen.

Beim gestrigen Jour Fixe für die Innovationsinitiative net culture lab im Museumsquartier in Wien hat uns ein übereifriger Mitarbeiter des Facility Managements fotographiert und “angezeigt”, da wir nicht die Erlaubnis hätten, direkt beim Eingang zum Lab einen Tisch aufzustellen. Zitat: “Bitte um Weiterleitung und Unterlassung!”
Der freundliche Herr hat unsere Besprechung als “kleine private Garten(Hof) Party” bezeichnet. Davon abgesehen, bauen wir gerade zwei spannende Innovationslabs auf (das anderen ist in Dornbirn) und präsentieren bereits erste Projekt bei der Eröffnung am 6. September 2007, wozu ich herzlich einladen möchte.
