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Nach dem letzten Trendcamp auf Schloss Krumbach zum Thema “Open Innovation” habe ich -gemeinsam mit Robert Bauer von der Rotman School of Management - letzte Woche zum Thema Design Thinking das nächste Trendcamp organisiert. Paul Hughes hat seine Design-Aufzeichnungen auf flickr veröffentlicht, eine gute Illustration vieler Elemente von Design Thinking.

Wir hatten zwei sehr intensive Tage mit Designern und abteilungsübergreifenden Managern von der Telekom Austria. Aussagen von den Teilnehmern u.u. waren:

  • Begegnung mit Respekt
  • Gestaltung erlebt und erfahrbar gemacht
  • Gestaltung und Design hat viel mit Übung zu tun
  • Ausräumen von gegenseitigen Vorurteilen
  • Ein Event, der ehrliches und ungewöhnliches (abseits von Präsentationen) Aufeinandertreffen ermöglicht hat
  • Viel neues gelernt (Erfahrungs-Engineering, Design Thinking,), Erweiterung der eigenen “Welt”
  • “Design Thinking” ist eine Erweiterung des “Team-Portfolios”
  • Reiz bestand in dem Aufeinandertreffen mit Leuten, die eine grundverschiedene Denke haben
  • Macht wieder Mut (nach Downsizing, Outphasing) in Innovation zu denken
  • Wie man an etwas herangeht wird immer wichtiger (Mindset, Haltungen etc)
  • Verdient das Wort Dialog

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Die Trendcamps haben sich als ausgezeichnetes Werkzeug für die Transmissionsfunktion der net culture lab bewährt. Es war und ist ja immer vorrangiges Ziel der net culture labs, dass ein Cross-over zwischen Corporate und Community stattfindet. Die Mikro-Förderung der Projekte war ein Mittel zum Zweck, aber nie das eigentliche Ziel. Dies ist leider oft missverstanden worden.

Tim Brown von IDEO hat im Harvard Business Review einen interessanten Beitrag zu Design Thinking veröffentlicht. Ich bereite gerade im Rahmen der net culture labs das nächste Trendcamp vor (Thema des letzten Jahres war Open Innovation) , genau zu diesem Thema. Paul Hughes hat auf Flickr seine Aufzeichnungen reingestellt, auch interessant.

Update über die knapp 2 Tage folgen noch.

Letzte Woche, am 17.4.08, haben wir das net culture labs-Konzept Interessenten des Technokontakte-Clubs vorgestellt, einer sehr unterschiedlichen Zielgruppe mit Unternehmen aus Bereichen wie Computertechnik, Industrietechnik, Nutzfahrzeuge, IT, Werbung etc.

Armin Sumesgutner, Leiter der SPIN-Gruppe (Strategic Portfolio- and Innovation Management) bei der Telekom Austria, hat das Potential der net culture labs mit verteilten Mikroinnovationen beschrieben. Ein interessanter Ansatz und Beleg offensichtlich dafür, dass das erste Jahr Wirkung erzeugt hat. Die Telekom schätzt den Zugang zu den vielen Initiativen, die in der kreativen Szene permanent entwickelt und umgesetzt werden. Auch wenn in den meisten Fällen die Idee im Gesamten nicht zum Unternehmen passt, so stecken in sehr vielen Projekten Aspekte (Mikroinnovationen), die für das Unternehmen in irgendeiner Weise Relevanz hat. Auf der anderen Seite - zum Beispiel bei sogenannten Trendcamps, bekommen Kreative einen interessanten Einblick in die Prozesse und Strukturen von Großunternehmen und erlangen dadurch wertvolle Erkenntnis, um ihre eigenen Ideen zu präsentieren bzw. auch umzusetzen.