Entries tagged with “Innovation” from fundiblog
Seit einigen Monaten bespielen wir die Plattform ZukunftWissen der Austria Presse Agentur. Das Special Feature Innovating Innovation - wie kommt das Neue in die Welt? soll Lust auf das Neue machen, sowie Innovation neu denken, um überraschende Denkanstöße und Einsichten zu erhalten (weiterlesen). Getragen wird das Dossier von monatlich erscheinenden Leitartikeln. Letzte Woche ging der Artikel von Florian Brody online und ergänzt gut die bisher erschienen Beiträge (Ernst von Glasersfeld, Alexander Riegler, Markus Peschl, Robert Bauer und Thomas Fundneider).
THEMA | Innovation ist eine Frage der “rechten” Einstellung - Von Florian Brody
Wien/San Francisco (APA-ZukunftWissen) - Es fehlt an Innovation. Wir brauchen mehr Innovation. Jemand muss da dringend etwas machen. Das unbestimmte Gefühl, technologisch, gesellschaftlich aber auch individuell auf der Stelle zu treten und Existierendes zu replizieren statt Neues zu schaffen, lässt sich auch bestätigen. Statistische Auswertungen und fundierte Analysen von Produktionsprozessen lassen nachweisen, dass Innovation im Argen liegt. Entwicklungen im Umwelt- und Energiebereich, der medizinischen Forschung oder der Raumfahrt kommen nicht so schnell voran, wie wir es uns letztes Jahrhundert erhofft und vorgestellt hatten …
Herzlichen Glückwunsch an Richard Pircher, ein sehr interessantes Buch zum Thema Wissensmanagement kompiliert zu haben. Wir sind mit einem Beitrag zum Feld Innovation und Wissensgenerierung vertreten: “Emergente Innovation - die Ermöglichung der Hervorbringung des radikal Neuen in Enabling Spaces”.

Dieses Buch fasst den Stand von Wissensmanagement praxisorientiert zusammen; es richtet sich an Führungskräfte aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen oder Non-Profit-Organisationen sowie an alle anderen Personen, die sich mit wissensorientiertem Management befassen, zum Beispiel aus den Bereichen HR, F&E, IT, Marketing oder Verwaltung und Controlling. Kompakte Beiträge - geschrieben aus Sicht der Unternehmen - bieten jeweils einen Überblick über die Themen- gebiete Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wissenssicherung, effek- tives Auffinden von Wissen und Wissenscontrolling/Wissensbilanz. Ein wesentlicher Aspekt liegt in der Darstellung von Querbeziehungen zu verwandten Managementansätzen wie Qualitäts- oder Prozessmanage- ment, soziale Netzwerke, Innovation und ethisches Management.
Fallbeispiele zeigen beispielsweise auf, wie der Wissensabfluss durch Pensionierungen oder Kündigungen reduziert werden kann, welcher Prozess die effektive Weitergabe von Erfahrungswissen unterstützt, wie Wissen für die Organisation in einem Wiki gesichert wird, wie vorhandenes Wissen schnell aufgefunden werden kann, wie die Heraus- forderungen durch das Internet beantwortet werden können oder wie eine Wissensbilanz die Entwicklung des intellektuellen Kapitals einer Organisation misst. Dabei werden auch Aspekte wie das Überwinden von Hürden, erzielter Nutzen, Begleitmaßnahmen und Folgeschritte behandelt.
Wir arbeiten mit Georg Gasteiger gemeinsam an seiner Vision, den Mesnerhof zu einem Ort für (profund) Neues zu gestalten. Im Jänner verbrachten wir wunderbare Tage in Tirol, um uns den Hof und die Umgebung vor Ort anzusehen und dort auch gleich zu arbeiten. Georg hat dazu ein paar Zeilen geschrieben und Fotos gemacht. Unser Beitrag beschäftigt sich mit den Enabling Spaces, also der Frage, wie dieser Ort gestaltet sein muss (sozial, architektur, kognitiv, emotional, etc.), damit bestimmte Wissens- und Innovationsprozesse unterstützt werden.

Daniel Häni, Gründer und Betreiber des Hubs Basel Mitte sowie überzeugter Verfechter der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat in einem Interview im Lebensmagazin a tempo Interessantes zur Entstehung von Ideen gesagt.
a tempo
Was meinen Sie mit einer “echten Idee”?
Daniel Häni
Das ist ein Gedanke oder eine Idee, die mich so ergreift, dass ich innerlich das Gefühl der Stimmigkeit habe: Das ist es - obwohl ich nicht nachweisen kann, wie genau das geht und weitergeht! Damit meine ich nicht irgendeine spontane Begeisterung oder ein zweckmäßig «kreatives» Engagement. Eine Idee entsteht, dringt durch, wenn man lange und intensiv an etwas gearbeitet hat, die Idee quasi gereift ist - wie ein Apfel, der vom Baum fällt. Immer gilt: Man muss erst losmarschieren, einen Raum schaffen, in dem man viel erleben und erf ahren kann, und dann beginnt man langsam zu merken, was man da eigentlich will. Ich könnte auch sagen: was man soll. Das fällt dann nämlich zusammen. Oft wird heute vertreten, man müsse am Anfang wissen, was man will - aber das ist oft überhaupt nicht möglich. Dieser Ansatz erschlägt geradezu jede Initiative. Wenn man versucht, ein Probleme schon vorher zu lösen, z. B. mit einer schnellen Idee, kommt man nicht zum Erscheinen von Wirklichkeit und nicht zum selbstständigen Gehen.
Dies ist genau unser Verständnis von emergenter Innovation. Das Aufzuspüren, was latent vorhanden ist und diese Potentiale dann in (game-changing) Innovationen zu realiseren.
I have been invited by the Erste Foundation participating at the Thinking Social Activism workshop. The goal of the gathering was:
The idea is to establish a network of activists and concerned people and to give them innovative tools for social activism. We want to provide a virtual space where practitioners all over Europe can communicate, share information and knowledge, as well as rally support and organise collective action.
It was a well-considered setting and the working atmosphere was productive. I couldn´t stay until the end, so I cannot comment on the actual outcomes. But see for yourself.
The European Commission is engaged in analysing the relevance and contribution of design (thinking) to innovation; finally (public consultation, working document).
In parallel, they launched a dedicated website, containing a self-assessment tool (benchmarking your design-related activities with other (leading) organisations).

Sitra, the Finnish Innovation Fund, has launched - with the city of Helsinki - a sustainable development design competition:
The goal is to attract and identify the best teams to design a large building complex on a reclaimed harbour at the western edge of Helsinki’s central business district. We are interested in three broad categories of outcomes for the competition.
* design a strategy or model of the dynamics that support the architecture
* design an indicator of sustainability by which the competition proposal and future projects can be measured
* design a vision for the project that will ease the heavy lifting of systemic change

The interesting point is (in the title), that the ultimate goal is to move from a low carbon building complex and urban district to a no carbon complex as the energy context improves. What I miss is a more open approach regarding the entitled applicants, as they have to (a) be composed of explicit expert domains (why not systems thinking?) and (b) demonstrate the typical set of historic achievements.
Whatever one might think on a cluster analysis that is strongly influenced by the number of patents the differences between Europe, Asia and North America are revealing. Europe’s future doesn’t look promising.
Sketch about focus groups in the bigger context of innovation. Worthwhile to watch.
Nach der Eröffnung des EnablingSpaces im Wien, wird nächste Woche in Dornbirn das zweite net.culture.lab eröffnet.
Zur offiziellen Eröffnung lädt die Sponsorin Telekom Austria zu einem Empfang mit Vortrag, Diskussion und Musik am Donnerstag den 11.10. ab 18 Uhr zum Thema: Kreativwirtschaft als Innovationsmotor (PDF). Am Tag davor organisiere ich ein Projektcamp, in dem die Projekte in einem intensiven Austausch von Experten auf den “next level” gehoben werden sollen.
