Entries tagged with “Design Thinking” from fundiblog

Wir haben noch zwei Restplätze für folgenden Workshop Ende dieses Monat. Bei Interesse bitte rasch eine E-Mail an Fr. Loose, loose@ieb.net schicken.

Innovation bedeutet, das Unplanbare planvoll zu adressieren. Diese Aufgabe kollidiert mit den Routinen von Unternehmen und Organisationen. In Gestaltungsprozessen ist der Umgang mit Unsicherheit und ergebnisoffenes Handeln jedoch die Regel. Daher können gestalterische Methoden und Haltungen als „DesignThinking” in viele Bereiche übertragen werden, wo die Fähigkeit zur Innovation über die Zukunftsfähig- keit entscheidet.

Ziel ist die Ermöglichung radikaler Innovation, die grundsätzlich neue Perspektiven für die strategische Ausrichtung von Organisationen, sowie neue Produkte und Services erzeugt. Im Kontext der Dynamisierung durch digitale Medien kommen zusätzliche Aspekte wie soziales Kapital und emergente Prozesse hinzu.

Vorgestellt werden Methoden wie Enabling Spaces, Scope and Drill-down, Cultural Probes, Re-framing, attitude - practise - knowledge, Blue Print Maps und People Studies. Anhand von Übungen und Fallbeispielen werden unterschiedliche Ziele und Qualitäten von Innova- tionsarbeit diskutiert und exemplarisch vertieft.

Angesprochen sind Projektmanager und Organisationsentwickler mit Berufserfahrung. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich auf ungewohnte Situationen und Gruppenarbeit einzulassen, um das persönliche Repertoire zu erweitern und zu stärken.

Facts:
Designing Innovation - Gestalterische Methoden und Haltungen für Innovation und Wissensgenerierung
am 25. und 26. Juni 2010
im IEB, Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin.

Detailliertes Programm

Roger Martin von der Rotman School of Management in einem Gespräch über analytisches und intuitives Problemlösen:

The march of science is good, and corporations are being run more scientifically. But what they analyze is the past. And if the future is not exactly like the past, or there are things happening that are hard to measure scientifically, they get ignored. Corporations are pushing analytical thinking so far that it’s become unproductive. The future has no legitimacy for analytical thinkers. New ideas must come from a new kind of thinking. The American pragmatist Charles Sanders Peirce called it abductive logic. It’s a logical leap of the mind that you can’t prove from past data.

Together with my colleague Markus Peschl (University Vienna) we will talk at the VIENNA DESIGN WEEK at the Pratersauna in Vienna on Friday, October 9. Our talk is titled “Innovation as Design | Design as Innovation” and will explore common principles of the Emergent Innovation approach and a design-oriented process.

Roberto Verganti (Politecnico di Milano) will give a keynote. Most probably related to his new book.

More information can be found at the festival site, a registration is necessary.

Yesterday (May 5, 2009), the President announced that he would ask Congress in the FY2010 budget to provide $50 million in seed capital for his Social Innovation Fund, fulfilling a campaign pledge. The Fund will identify the most promising, results-oriented non-profit programs and expand their reach throughout the country.

There is not much information in the announcement of the White House, nevertheless it is clear statement of the new president. Time will show how serious Obama´s engagement with social innovations is.

Last week we had a strategy meeting for the initiative Thinkcamp. It is an Eco-Social Entrepreneurship trying to bring momentum to the sustainable innovation movement. At the meeting, it was interesting to see the very different approaches between analytical thinkers and design-oriented thinkers. For those unexperienced with design thinking, it is difficult to understand that this is not a mere add-on, but a completly different approach.

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Update zur Ankündigung des Digitalen Sommers 2009 (PDF) vor einigen Wochen, jetzt mit Details sowie der Möglichkeit, die 3 Tage auch einzeln buchen zu können.

Gemeinsam mit Markus Peschl werde ich am 27.08.09 einen Tag zum Thema “Enabling Spaces for Radical Innovation” gestalten. Inhalte und Ablauf sind:

10-13 Peschl/Fundneider
- Einführung Enabling Spaces
- Kognition und Kreativität
- Group Thinking, collective intelligence

14-17 Peschl/Fundneider
- Konzeptentwicklung für Projekte der Teilnehmer
- Coaching der Gruppen
- Vorbereitung, Coaching von Präsentationen (Mamatis)

17-19 Präsentationen, Feedback

Weitere Infos zu den anderen Tagen und zu den Workshopleitern.

Im August begleite ich ein von Peter Friedrich Stephan organisiertes Sommercamp zum Thema Radikale Innovation in Berlin. Peter schätze ich sehr, ich denke, dass das sehr interessante Tage werden.

Thema
Innovation irritiert. Sie erfordert Lernen und Veränderung. So gerät die vielfach erhobene Forderung nach Innovation in ein Paradox, in dem das Unplanbare planvoll adressiert wird. Daraus ergeben sich Fragen, die für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen entscheidend sind:
- Wie kann Innovation in geplante und gesteuerte Prozesse integriert werden?
- Wie kann Unplanbares ermöglicht und gefördert werden?
- Wie können Organisationen die Irritation durch Neues positiv nutzen?

Unter dem Konzept der Radical Innovation werden neue Methoden zusammengefasst, die vorgestellt und in der praktischen Anwendung erprobt werden. Dazu gehören People Studies, The Culture of Innovation, The Landscape of Innovation, Concept Making, Design Thinking, Enabling Spaces und Cultural Probes. Im Mittelpunkt steht die prototypische Entwicklung eines Innovationsprozesses, ergänzt durch Vorträge, Workshops und Coachings. Leitend ist das Konzept von practise - attitude - knowledge.

Ziel der Weiterbildung ist es, erste Erfahrungen mit Radical Innovation zu ermöglichen, um das persönliche Repertoire zu erweitern und zu stärken.

Angesprochen sind Projektmanager und Organisationsentwickler mit Berufserfahrung. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich auf ungewohnte Situationen und Gruppenarbeit einzulassen.

Nützliches
Dozenten: Pia Betton, Peter Friedrich Stephan, Markus F. Peschl, Thomas Fundneider
Termin: 26.-28.08.09
Ort: Universität der Künste, Bundesallee Berlin
Mindest-/Höchstteilnehmerzahl: 10/15

Kurzbiografien
Prof. Peter Friedrich Stephan
Professor für Cognitive Design an der Kunsthochschule für Medien Köln und Dozent im Masterprogramm Leadership in digitaler Kommunikation an der Universität der Künste Berlin. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Design Thinking, das gestalterische Denk- und Handlungsweisen auf Anwendungen in Wissenschaft und Wirtschaft bezieht. So werden Projekte in den Bereichen des Wissensdesigns und des Creative Business Designs entwickelt. Anwendungsfelder sind die interne und externe Unternehmenskommunikation, sowie Innovationen in der Produkt- und Service-Entwicklung.

Pia Betton
Geschäftsführerin Framework Identity, Berlin. Coming from the world of advertising, Danish-born Pia Betton specializes in corporate branding and communication. She is currently based in Berlin and has since 2003 run her own company, Framework Identity, focusing on helping companies visualize their strategies through communication and branding. Over the years Pia Betton has worked for clients like Audi, Nokia, Helly Hansen and several Danish top brands including TopDanmark, Group 4 Securicor and Nordea.

Prof. Dr. Markus F. Peschl
Professor für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaften an der Universität Wien. Er studierte Informatik, Psychologie und Philosophie und verbrachte 4 Jahre als Post-Doc in den USA (UC San Diego), Großbritannien und Frankreich. Sein Fokus in der Forschung liegt im Bereich des Wissens, der Entstehung von Wissen in Kognition, Wissenschaft und in Organisationen, Wissensmanagement und der (radikalen) Innovation. Im Besonderen setzt er sich mit der Frage der knowledge creation, Innovationsprozessen und deren theoretischen Grundlagen und Ermöglichung durch sozio-epistemologische Technologien auseinander.

Thomas Fundneider
Thomas Fundneider ist Geschäftsführer der Innovations Agentur tf consulting in Wien. Er graduierte an der Universität für Bodenkultur Wien. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Multimediabranche, wechselte Thomas Fundneider in die Geschäftsführung einer privaten Forschungseinrichtung. Im Jahr 2005 hat er die Innovations Agentur tf consulting gegründet, die sich auf die Bereiche Innovation und Strategie spezialisiert. Er ist zudem regelmäßig als Experte für Evaluierungen im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission tätig und betreut mehrere Start-Ups.

Isabella Mamatis
Studium HdK Berlin, seit 1982 Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Produzentin für Theater, Hörspiele und Soziale Plastik im öffentlichen Raum, Initiatorin der Langen Tafel in Berlin, Zürich, Wien, Amsterdam. Seit 2001
Bühne für Wirtschaft und Kultur, Konzeptentwicklung, Projektleiterin und Dozentin, Trainerin und Coach für Präsentationskommunikation und Kommunikation zwischen den Kulturen: Siemens, Digital Spirit, EnBW, Institute of Electronic Business Berlin, UdK-Kunst im Kontext, Internationale Privatakademie.

so der Titel eines Betrags von mir in der Presse am Wochenende: Warum wir radikale Innovationen brauchen und was die mit Designern zu tun haben

The European Commission is engaged in analysing the relevance and contribution of design (thinking) to innovation; finally (public consultation, working document).

In parallel, they launched a dedicated website, containing a self-assessment tool (benchmarking your design-related activities with other (leading) organisations).

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Nach dem letzten Trendcamp auf Schloss Krumbach zum Thema “Open Innovation” habe ich -gemeinsam mit Robert Bauer von der Rotman School of Management - letzte Woche zum Thema Design Thinking das nächste Trendcamp organisiert. Paul Hughes hat seine Design-Aufzeichnungen auf flickr veröffentlicht, eine gute Illustration vieler Elemente von Design Thinking.

Wir hatten zwei sehr intensive Tage mit Designern und abteilungsübergreifenden Managern von der Telekom Austria. Aussagen von den Teilnehmern u.u. waren:

  • Begegnung mit Respekt
  • Gestaltung erlebt und erfahrbar gemacht
  • Gestaltung und Design hat viel mit Übung zu tun
  • Ausräumen von gegenseitigen Vorurteilen
  • Ein Event, der ehrliches und ungewöhnliches (abseits von Präsentationen) Aufeinandertreffen ermöglicht hat
  • Viel neues gelernt (Erfahrungs-Engineering, Design Thinking,), Erweiterung der eigenen “Welt”
  • “Design Thinking” ist eine Erweiterung des “Team-Portfolios”
  • Reiz bestand in dem Aufeinandertreffen mit Leuten, die eine grundverschiedene Denke haben
  • Macht wieder Mut (nach Downsizing, Outphasing) in Innovation zu denken
  • Wie man an etwas herangeht wird immer wichtiger (Mindset, Haltungen etc)
  • Verdient das Wort Dialog

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Die Trendcamps haben sich als ausgezeichnetes Werkzeug für die Transmissionsfunktion der net culture lab bewährt. Es war und ist ja immer vorrangiges Ziel der net culture labs, dass ein Cross-over zwischen Corporate und Community stattfindet. Die Mikro-Förderung der Projekte war ein Mittel zum Zweck, aber nie das eigentliche Ziel. Dies ist leider oft missverstanden worden.

Im Rahmen der für die Telekom Austria entworfenen und betriebenen Innovationslabs net culture lab hat im Sommer dieses Jahres der Wettbewerb zukunft zuhause stattgefunden. Jungen Experten und Expertinnen waren aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge für Anwendungen und Produkte des Zuhauses der Zukunft vorzustellen. Dabei sollen Visionen beschrieben werden, in der Geräte, Anwendungen und Services im Zusammenspiel Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten und Aufgaben zu Hause unterstützen.

In einer intensiven Phase von drei Wochen im Oktober wurden in Wien und Dornbirn zusammen 9 Projekte betreut. Daraus sind die besten Projekte ausgewählt (6 Projekte) worden, die letzte Woche in der Firmenzentrale der Telekom Austria vor ca. 25 interessierten Mitarbeitern präsentiert wurden. Es gab viel Anerkennung für die Arbeit. Die jungen Entrepreneure werden ihre Ideen nun weiter vorantreiben, teilweise schon mit Firmengründung Ende dieses Jahres.

Die Projekte sind:

quickStick (booklet, PDF)

Unser Tagesablauf wird von vielen Computern begleitet. Dem PC zuhause, dem Arbeitsplatzrechner, dem Rechner im Seminarraum oder in der Schule, dem öffentlichen Internetterminal. Wir sind täglich mit wechselnden Betriebssystemen, Programmen und Setups befasst. Wir möchten diese vielen Computer auf deren wesentliche Funktion reduzieren: Bildschrim - Tastatur - Connectivity. Alles andere (also alles persönliche) ist am persönlichen Stick, der jedes Terminal zum eigenen PC macht. Mit eigenem Betriebssystem, eigenen Programmen und persönlichen Daten. …

homeOS (booklet, PDF)

HomeOS, das Betriebsystem für dein Haus, ermöglicht das Steuern aller Geräte und Systeme im Haus über eine leicht bedienbare Plattform. In unserem täglichen Leben finden sich immer mehr automatisierte Geräte, so auch in unserem Haushalt. Derzeit beschränkt sich die „Home Automation” oft nur auf die Verbindung zwischen TV, Stereo und Licht. Wie aktuelle Studien und Trends zeigen, werden in Zukunft jedoch alle Geräte, wie zum Beispiel Heizung, Kühlschrank, TV, Licht, miteinander verbunden sein und möglicherweise jedes Gerät eine IP Adresse besitzen. …

Interfaces | Circle (booklet, PDF)

Wenn wir vom digitalen Haushalt sprechen, definieren immer noch 19” Bildschirm, Maus und QWERTZ-Tatstatur die Bedienbarkeit von Elektronik im Haushalt. Mit jedem digitalen Haushaltsgerät erlernen wir Abwandlungen der hergebrachten Navigations-, Schalt- und Steuerkonventionen: Menüs, Befehle, Ablauffolgen. Interfaced interieur begibt sich auf die Suche nach neuen Arten mit den digitalen Geräten des Haushalts umzugehen. Die Studie untersucht die Alternativen in der Interfacetechnik Mensch-Maschine und wird Designs für „heimgerechte Eingabeeinheiten” vorschlagen. …

High Fidelity (booklet, PDF)

Das Projekt „High Fidelity” soll verknüpfen, was in Haushalten - beim Wohnen und Arbeiten - nebeneinander existiert: die „analoge” Realität und deren digitale Erweiterung. Ungefähr 112.000.000 Ergebnisse für den Suchbegriff „Buch” in (0,22 Sekunden) - das ist Google. Aber wurden materiell existente Bücher oder Platten jemals so schnell physisch aufgefunden? …

game maestro (booklet, PDF)

GameMaestro ist der Projekttitel für die Entwicklung eines Gamecontrollers. Der Controller muss im Stehen bedient werden und soll so die körperliche Aktivität und den Spielspaß gleichermaßen erhöhen. …

Childs Computing (booklet, PDF)

Es sollte ein Design für einen Datenträger mit Kleinkindern entwickelt werden. Dabei spielt der DIY Ansatz eine besonders große Rolle. Keine fertigen Objekte sollen den Kindern übergeben werden, sondern Möglichkeiten zur Selbstgestaltung der vielleicht ersten eigenen Computer Komponente geboten werden. Die Datenträger Funktion tritt somit in diesem Entwicklungszusammenhang in den Hintergrund.

Tim Brown von IDEO hat im Harvard Business Review einen interessanten Beitrag zu Design Thinking veröffentlicht. Ich bereite gerade im Rahmen der net culture labs das nächste Trendcamp vor (Thema des letzten Jahres war Open Innovation) , genau zu diesem Thema. Paul Hughes hat auf Flickr seine Aufzeichnungen reingestellt, auch interessant.

Update über die knapp 2 Tage folgen noch.