Art | Books | Communication | Enabling Spaces | Entrepreneurship | Events | General | Innovation & Creativity | Management | Organisational Culture | Science | Society | Strategy | Technology |
23.01.12
Städte, die nicht funktionieren
Ein Artikel über die Entwicklungsstörungen der Seestadt Aspern. Ich denke, hier handelt es sich weniger um Entwicklungsstörungen, sondern vielmehr um eine nicht der Komplexität gewachsene Herangehensweise im Planungsprozess:
Doch es bedarf mehr, um zu keiner Schlafstadt zu werden, nämlich der Wirtschaft. Und da zeigen Unternehmen und Betriebe noch mäßiges Interesse, sich anzusiedeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen.
Wahrscheinlich noch viel stärker ausgeprägte Muster eines Durchsetzen von Planung bzw. Stadtentwicklung lassen sich in anderen Regionen erkennen:
Riesiges Ökotourismusprojekt in Island
Pläne eines chinesischen Investors, im Norden des Landes ein bis zu 120 Mio. Euro teures Ökotourismusprojekt umzusetzen, stoßen in Island auf geteilte Meinungen. Laut deren Angaben plant Huang, Multimillionär und Vorstandsvorsitzender der Zhongkun Group mit offenbar besten Drähten zur chinesischen Regierung, auf der Hochebene die Errichtung zumindest eines Fünfsternhotels und eines 18-Loch-Golfplatzes.
In der Schweiz hat der ägyptische Milliardär und Wahlschweizer Samih Sawiris grünes Licht für seine Pläne, den Wintersportort Andermatt in ein riesiges Luxusskiresort zu verwandeln, erhalten.
Wohntraum - für Planer und Investoren
Drei Beispiele verdeutlichen, was es heißt, im Nirgendwo Retortenstädte aus dem Boden zu stampfen. Ein Tourismusprojekt in der Schweiz, eine Wohnstadt in China und ein Technologiepark in Russland haben nur eines gemeinsam: Die Hoffnungen der Investoren sind groß.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
16.12.11
Weihnachtszeit Innovationszeit
Weihnachten, ein Fest der Stille, lädt ein, inne zu halten. Über das wesentliche nachzudenken. In der Alltagsroutine und -hektik Ruhe mit sich und seiner Umwelt zu finden. Eine Offenheit gegenüber Anderem zu leben, dabei die eigene Wahrnehmung schulen, schärfen und hinterfragen.
Eigentlich gute Voraussetzungen für die eigene “Innovationsarbeit”. Eine Brille können wir kaufen, eine klare Sicht nicht. Es liegt an uns, wie wir uns entscheiden…
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
17.11.11
Die Zukunft der Universität neu erfinden. Universitäten als Enabling Spaces
Im Dossier Innovating Innovation auf ZukunftWissen beschäftigt sich der aktuelle Leitartikel mit der Zukunft der Universität, bzw. wie der Prozess einer Neugestaltung durchgeführt werden kann. Aus aktuellem Anlass (Architekturwettbewerb) wird die Zeppelin Universität angeführt. In diesem Beitrag werden die Illustrationen nachgereicht.
Ein etwas ausführlicherer Teaser…
Universitäten und universitäre Ausbildungssysteme stehen im Zeichen permanenter Veränderungen, die ob ihrer Komplexität kaum mehr vorhersagbar und kontrollierbar sind, und die mit großer Wirkung ganze Märkte und Branchen neu definieren, vor einer besonderen Herausforderung. Die zunehmende Schnelligkeit und Wucht der Veränderungen stellt viele Organisationen und Individuen vor Aufgaben, die sie mit Mustern und Antworten aus der Vergangenheit nicht mehr beantworten können. “Alte” Modelle und Werkzeuge greifen nicht mehr, neuen Denkinstrumenten fehlt die Erfahrung in der Anwendung. Dies mag auf den ersten Blick beängstigend wirken, vor allem wenn (kleine und große) Unternehmen grundlegende Steuerungsaufgaben dem Zufall überlassen (mit weitreichenden Konsequenzen vor allem für die Mitarbeiter), jedoch kann dieser Zustand auch als Chance gesehen werden. Eine dieser Chancen sehen die Autoren in der Zukunft der Universität.
In der momentanen Situation einer gesellschaftlichen Transformation, verstärkt durch die Möglichkeiten der Internet- und Kommunikationstechnologien sowie eines völlig veränderten Verständnisses von Wissens- und Innovationsprozessen, werden viele der in Stein gemeißelten Überzeugungen und Ansichten in ihren Grundfesten nicht nur hinterfragt sondern nachhaltig erschüttert. Sichtbar wird dieser Prozess oft durch ein Gefühl der Unsicherheit und dem Aufkommen von Polaritäten—also scheinbar widersprüchlichen Perspektiven, die eine klare Sichtweise auf Phänomene vernebeln.
Universität neu denken?
Diese Überlegungen laufen letztendlich auf die Frage hinaus, wie eine Universität der Zukunft mit eben diesen radikalen Veränderungsdynamiken, Widersprüchen, Unsicherheiten, etc. nicht nur umgehen kann, sondern wie Lehr-Lern- und Forschungskonzepte aussehen müssen, um Menschen auf diese Unwegsamkeiten adäquat vorzubereiten.
Klassischer Weise wird Universität konzeptionell als Campus gedacht (die Universität ist zumeist physisch an einem Ort gebunden), oder—schon etwas fortschrittlicher—als fluide Abfolge von Orten und Prozessen, die in permanenter Wechselbeziehung zu einem Curriculum steht: Streaming-lectures zu beliebigen Orten des Konsums, gemeinsame Konstruktion von Bedeutung in barcamp-ähnlichen [http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp] Formaten an vielen verteilten Orten, Rückzugsmöglichkeiten und Interaktionen mit Kollegen/innen an Cafe-ähnlichen Orten, die von einer Universität betrieben werden, etc.
Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen hat einen anderen weg gewählt. Als private “Pionieruniversität” 2003 gegründet, stellt die Universität am Bodensee—trotz ihres kurzen Bestehens—viele deutschsprachige Hochschulen in den Schatten: mit nur 25 (Junior-)Professoren und ca. 800 Studierenden ist die Zeppelin Universität regelmäßig unter den besten Deutschlands zu finden, räumt Preise für Forschungsprogramme und Innovationswettbewerbe ab und hat 2011 vom deutschen Wirtschaftsrat das eigenständigen Promotions- und Habilitationsrecht verliehen bekommen. Mit eigenen Worten beschreibt sich die Zeppelin Universität als „… eine Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik. Damit reagiert die Zeppelin Universität in der Lehre auf den rasant steigenden Bedarf an multi-disziplinär ausgebildeten Entscheidern und Kreativen in Institutionen von Wirtschaft, Kultur, Medien sowie Politik und in der Forschung auf die Innovationskraft der Zwischenräume und Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen, um von hier aus gesellschaftlich relevanten Fragen nachzugehen.”
Design eines neuen Campus an der Zeppelin Universität
Das inhaltliche Programm klingt anspruchsvoll. Wird es auch gelebt und ist es erfahrbar? Letztendlich geht es doch um die Frage von konkreten Artefakten: wie schauen unterschiedliche Formate der Lehre aus, was heißt “multi-disziplinär” im Alltag, wie kann das Potential der Grenzenüberschreitung wissenschaftlicher Disziplinen entfaltet werden, etc.?
Illustrationen
Ankommen

Integration des Neubaus in die bestehende Kasernenstruktur

Eingangsfoyer

Blick auf die Mensa

Kernprozesse der Zeppelin Universität aus Sicht der Autoren

Gestaltung Projektraum

Gestaltung Werkraum, Workshop/Atelier, „Wissensatelier”

Die Bibliothek als Rahmen, um unterschiedliche Wissensprozesse durch integrierte Raum- und Sozialsituationen zu ermöglichen

Eine Treppe als Bibliothekszone

You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
6.10.11
Orte und Räume als Interaktions-Oberflächen
Architektur ist unwichtig. Entscheidend für gelungene Lebens- und Arbeitswelten ist der Prozess, der zur Architektur führt. Hierbei wird meist die konzeptionelle Arbeit, die einen Ort versteh- und gestaltbar macht, vernachlässigt: das enge Korsett von Architekturwettbewerben zielt darauf ab, Ideen zu liefern, die einen inhaltsleeren Ort durch schöne Architektur kaschieren sollen.
Ich finde es interessant, dass ich seit einigen Wochen über Projekte stolpere (weak signal?), die versuchen, diesen ersten, so wichtigen Schritt, Ernst zu nehmen. Auf zwei Projekte möchte ich kurz hinweisen:
Monika Wagner beschäftigt sich mit Warteräumen als soziale Oberflächen und untersucht Foyers von Hotels, die Warteräume von Bahnhöfen und Flughäfen. Ausgangspunkt ist aber nicht die Gestaltung oder das Design, sondern Kern-Themen, die sich auf gesellschaftliche Phänomene beziehen:
In der globalisierten Welt verbringen immer mehr Menschen immer mehr Zeit zwischen Abfahrt und Ankunft, zwischen hier und dort. Währenddessen bevölkern sie Warteräume. Diese “Nicht-Orte” (Marc Augé) dienen zwar auch im Zeitalter digitaler Büroarbeit weiterhin der Muße oder Langeweile, aber sie werden auch zunehmend zu temporären Büros. Die transitorischen Räume müssen überindividuellen Ansprüchen genügen, während ihre Oberflächen als soziale Markierungen figurieren.
Im MAK ist momentan ein Projekt erlebbar, dass sich mit dem “Prinzip” Kaffeehaus beschäftigt. Der Architekt Gregor Eichinger leitet das angewandte Forschungsprojekt “Das Große Wiener Kaffeehaus-Experiment”:
Als Transit-Ort zwischen Privat und Öffentlich, Freizeit und Beruf, zwischen Kommunikation, Kontemplation und dem Angebot zur analogen und digitalen Begegnung bietet das Kaffeehaus in jedem Fall mehr Potenziale für die urbane Kultur als nur Konsum oder Nostalgie.
Architektur ist somit natürlich wichtig. Jedoch als Ergebnis einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Ort/Raum und nicht als Ersatz eines fehlenden Inhaltes.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
8.08.11
Hans Mairhofer-Irrsee
Nach wie vor sehr aktuelle und treffende Zeilen des Bildhauers, Malers und Poeten Hans Mairhofer-Irrsee aus Zell am Moos (gefunden in den Salzburger Nachrichten, Original im Buch Bauernerbe):
Vieles vom Neuen wird überbewertet,
zerreißt den Tag und stört Glück und Zufriedenheit.Wir kommen schnell hin und her,
aber kaum noch zusammen.Wir rennen im Kreis,
der bäuerliche Mensch eilt der Stadt zu,
der Städter mit ähnlichem Tempo dem Dorf.Wir lassen uns versteigern.
Wer gibt mehr,
Viele merken es nicht.
Die Stimmung ist gut - und das vergrößert die Tragik.
schreit der schön frisierte Mann in die Käufermenge.
Österreich zum Ersten, zum Zweiten und …!
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
16.05.11
"happy world" living
My bureau colleague pointed me to an interesting Financial Times article, as I told her that I just came back from 2 great days in Zurich (however, my positive attitude had not so much to do with the town itself, but rather with the work environment (people and content)). The author of the article questions the measuring and ranking of cities world-wide according to their “liveability”. As true this general question is (measuring complex and qualitative issues), he further wonders:
What, you might ask, no New York? No London? No LA or HK? None of the cities that people seem to actually want to emigrate to, to set up businesses in? To be in? None of the wealthiest, flashiest, fastest or most beautiful cities? Nope. “We need to ask, what makes a city great? If your idea of a great city is restful, orderly, clean, then that’s fine. You can go live in a gated community. These kinds of cities are what is called ‘productive resorts’.
The second part of the above quote struck me as I am currently involved in conceptualizing a 20ha creative settlement near Moscow. When working on this project, we are carefully planning not to create a gated community, since this already repelled me in South Africa more than 10 years ago. Regarding entire cities as gated community puts this in another perspective: depending on the scale, smaller structures become much more ghetto-like compared to big towns (being in some sense also ghetto-like, as Kotkin puts it in the above mentioned article:)
“Sure, Vancouver is beautiful,” says Kotkin, “but it’s also unaffordable unless you’re on an expense account and your company is paying your rent.”
One important aspect in this context is to ensure a steady in- and outflow of people, knowledge, etc., something that enables a permanent renewal. This will not be solved with putting up high walls and barbed wires.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
20.10.10
Innovation in Slovenia
After visiting the Biennale in Venice (which was really worth visiting, especially the projects at the Arsenale, for example Junya Ishigami´s work), I spent a days together with friends from the change the game (prezi presentation) and the InCo initiatives. Both networks are bringing together people that are rule-breakers that want to change things for a better future.
Violeta Bulc from the InCo movement organised this event at the the National Council of Republic of Slovenia. It was really fascinating to see how public authorities AND individuals (artists, NGOs, entrepreneurs, etc.) work together to re-design our societies and bring-forth a bette future. I believe that this has a lot to do with the national search for vision and identity after their declaration of full sovereignty in 1991. There was (still is?) much more freedom to change things than in e.g. Austria.
The event still can be watched online.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
21.06.10
ZukunftWissen "Innovating Innovation" | Leitartikel Juni
Frank Piller und Dennis Hilgers haben auf Innovating Innovation den Leitartikel für dieses Monat beigesteuert:
Government 2.0: Impulse für eine Reform des öffentlichen Sektors durch Open Innovation
Neue Ansätze des Innovationsmanagements belegen, dass der Innovationsprozess von Produkten und (Dienst-) Leistungen nicht mehr geschlossen und zwingend innerhalb der unternehmerischen Grenzen stattfinden muss. Das Innovationspotenzial von Firmen hängt im zunehmenden Maße von externem Wissen ab und somit von Umfang und Intensität der Interaktionsbeziehung mit externen Beitragenden. Die systematische Integration bspw. von Kunden und Nutzern in den Entwicklungsprozess trägt entscheidend zur effizienten Gestaltung von Produkten bei, da so zielgenau Kundenbedürfnisse identifiziert und umgesetzt werden können. Begriffe wie Co-Creation, Mass Customization, Interaktive Wertschöpfung oder Open Innovation stehen dabei in Wissenschaft, aber auch in der Praxis für den zunehmenden Erfolg neuer (vor allem internetbasierter) Praktiken und stellvertretend für die Erkenntnis, dass die breite Öffentlichkeit eine Quelle für gesteigerte Innovationskraft und damit für gesteigerten Unternehmenswert darstellen kann. …
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
29.03.10
Cafe with sewing courses
Moving from a “Do it Yourself” to a “Make it Yourself” mindset, decentralized production and handcraft becomes more powerful. The New York Times writes about a cafe in Paris where you can use sewing machines to repair or create own stuff. One of the owners is an Austrian designer.
“I think it’s time for people to start making things for themselves,” she said. She and Ms. Duss are offering courses in sewing and will also invite other designers for demonstrations. They are also selling kits, which cost 30 to 100 euros (about $42 to $140) and include all the materials needed to create a design, like an easy printed top by the Antwerp label Pelican Avenue. Renting a machine for an hour is six euros, and a slice of cake with coffee is five.
Further reading on this issue:
Makezine
Maker Fair
Rapid prototyping
Hacker labs
Fluid Forms
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
22.03.10
Freiräume
In der Presse-Jubiläumsausgabe sind wir zum Thema “Freiräume für Innovation” interviewt worden. Interessant, dass in diese Richtung auch gerade etwas am Bodensee entsteht. Wir sind gerade mit dem Projekt Mesnerhof-C beschäftigt, zudem ist gerade ein Anfrage aus der Schweiz eingetroffen. Das Thema bekommt langsam den erforderlichen Raum.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
8.03.10
Enable! | doors of perception
John Thackara included us in the latest Doors of Perception Report. Thank you John!
SIMULTANEITY IN VIENNA (CONFERENCE 19-20 MARCH)
“Gone is the time where can just focus on technology, or political change, or personal change. The challenge of the times require tackling all aspects of change simultaneously”. Thailand-based Michel Bauwens, founder of the Peer to Peer Foundation, always has something wise and interesting to say. His keynote talk at the Lift conference in Vienna on 19 March is about “an integrative approach to enabling open infrastructures (and) value-driven social practices…we need to change ourselves, as well as our ability to cooperate in groups”.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
3.03.10
Mesnerhof-C
Wir arbeiten mit Georg Gasteiger gemeinsam an seiner Vision, den Mesnerhof zu einem Ort für (profund) Neues zu gestalten. Im Jänner verbrachten wir wunderbare Tage in Tirol, um uns den Hof und die Umgebung vor Ort anzusehen und dort auch gleich zu arbeiten. Georg hat dazu ein paar Zeilen geschrieben und Fotos gemacht. Unser Beitrag beschäftigt sich mit den Enabling Spaces, also der Frage, wie dieser Ort gestaltet sein muss (sozial, architektur, kognitiv, emotional, etc.), damit bestimmte Wissens- und Innovationsprozesse unterstützt werden.

You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
24.02.10
Enable!
Final day for the early bird fee
ZukunftWissen published an article in German about the conference.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
17.02.10
Enable! Konferenz im Bankenumfeld
Das finde ich ja wirklich interessant. Die Konferenz Enable! ist auf der ersten Seite eines Portals für Finanzwirtschaft. Hat die harte Finanzwelt die weichen Faktoren entdeckt? Ich denke, diese Unterscheidung ist auch längst obsolet, denn gerade Konzepte wie Enabling sind längst nicht mehr ein interessantes Add-on (sozusagen, erst etwas “Gescheites” lernen und dann, wenn noch Zeit übrig bleibt, können wir uns ja mit diesen Dingen beschäftigen), sondern wird im zunehmenden Maße die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen bestimmen. Diejenigen Unternehmen, die Personen mit hohen Kompetenzen in nicht-linearem Denken, Fähigkeiten zur Abduktion, zu Entscheidungsfindungen in hoch-komplexen und schnell verändernden Umwelten etc. begeistern können, werden in Zukunft hard-core Analytiker überlegen sein.
Daher vielleicht gar nicht so unpassend der Konnex Enabling und Banking!
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
12.12.09
Enable! Conference -- Profound innovation in Society, Economy & Knowledge
INTERNATIONAL CONFERENCE IN VIENNA
Vienna, Austria, March 18-20, 2010
Drinkomathallen, Hütteldorf/Vienna
This international conference will bring together people, organizations and networks who want to ENABLE “game changing” innovation and break down the barriers of the status quo. A multidisciplinary gathering of Doers, Thinkers, Creators, Citizens and Change-makers will be addressing domains such as information technology, design, architecture, sociology, economy, philosophy and city planing in the context of innovation and sustainability.
In close partnership with the international LIFT-network we are expecting brilliant speakers, inspiring talks and fruitful workshops.
The conference will take place in an early 20th century factory building, which is to be transformed into a creative cluster within the next years. This site in transition provides a stimulating environment to introduce novel conference formats which stimulate interaction, learning and the creation of new knowledge. Attendees are to be asked to co-create the convention, so suggest a speech or a speaker!
Visit the website to
* get the early-bird fare
* suggest a speech or a speaker (open till January 17, 2010)
* initiate a meetup
* look around and tell you friends
We hope to see you in Vienna next spring!

You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
27.11.09
KUNSTasyl | Kunstauktion zugunsten der "Anderen"
KUNSTasyl veranstaltet diesmal im Theater Nestroyhof Hamakom (1020 Wien, Nestroyplatz 1) die jährliche Kunstauktion zugunsten von „Asyl in Not”.
Auktion am Donnerstag, 3. Dezember 2009, Beginn der Auktion: 19.00 Uhr, Empfang mit Appetizern und Getränken um 18.00 Uhr
Die Exponate können vorab (im Nestroyhof) besichtigt werden:
- Dienstag, 1.12., 15.00 bis 19.00 Uhr
- Mittwoch, 2.12., 15.00 bis 19.00 Uhr
- Donnerstag, 3.12., 15.00 bis 18.00 Uhr
Katolog” zur Auktion.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
5.11.09
Fliegende Klassenzimmer
Die Akademie der bildenden Künste und die TU Wien haben uns eingeladen, bei der Konzeption des Jahresmuseums “Fliegende Klassenzimmer” mitzuwirken. Wir haben uns auf den “Feedback-Prozess” konzentriert. Freue mich schon sehr darauf, die konkrete Umsetzung zu sehen und erleben. Am 13. November wird die Ausstellung in Mürzzuschlag eröffnet.

Die Räume, in denen wir lernen und lehren, haben sich seit über hundert Jahren kaum verändert. Nach wie vor ist das Klassenzimmer im Format von 9 × 7 m der vorherrschende Ort eines im Stundenrhythmus getakteten Unterrichts, obwohl sich PädagogInnen und ArchitektInnen einig sind, dass zeitgemäße Unterrichtsprinzipien vielfältiger sind und entsprechende Raumformen brauchen. Das Thema der Ausstellung ist die Wechselbeziehung zwischen dem architektonischen Raum und dem Lehren und Lernen. Sie richtet sich an alle, die direkt oder indirekt mit Bildung und ihren räumlichen Rahmenbedingungen zu tun haben, vor allem an SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, ArchitektInnen und PolitikerInnen. Sie bietet die Möglichkeit, sich über die Entwicklung des Schulbaus und deren Hintergründe zu informieren, den Umgang mit Raum in 1:1-Installationen spielerisch zu erforschen und eigene Visionen für die “Schule der Zukunft” zu entwickeln.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
24.08.09
Social Innovation Fund
Yesterday (May 5, 2009), the President announced that he would ask Congress in the FY2010 budget to provide $50 million in seed capital for his Social Innovation Fund, fulfilling a campaign pledge. The Fund will identify the most promising, results-oriented non-profit programs and expand their reach throughout the country.
There is not much information in the announcement of the White House, nevertheless it is clear statement of the new president. Time will show how serious Obama´s engagement with social innovations is.
Last week we had a strategy meeting for the initiative Thinkcamp. It is an Eco-Social Entrepreneurship trying to bring momentum to the sustainable innovation movement. At the meeting, it was interesting to see the very different approaches between analytical thinkers and design-oriented thinkers. For those unexperienced with design thinking, it is difficult to understand that this is not a mere add-on, but a completly different approach.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
27.07.09
Radikale Veränderungen
Ein zu meiner Leidenschaft passendes Interview mit Viktor Mayer-Schönberger über radikale Veränderungen. Lesenswert. Auszüge daraus:
ps: Warum der Journalist immer auf amazon Referenzen verlinkt, ist mir unklar.
Innovationen können nur dann wirkliche Änderungen bewirken, wenn sie radikale Einschnitte sind. Man nehme das Beispiel iPod von Apple. Das Gerät ist nicht etwa aus einer Open-Source-Bewegung entstanden, sondern in der Forschungsabteilung bei Apple. Es war eine radikale Innovation, zu der sich Apple konsequent entschieden hat, was auch im Unternehmen zu großen Veränderungen geführt hat. Und dazu muss man Apple verstehen. Das Unternehmen hat sich immer wieder zu radikalen Innovationen entschieden, ohne dass die Kunden sich abgewendet hätten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Kunden haben den Bruch mit den Traditionen, mit den alten Produkte, mitgemacht. Nicht nur beim iPod, sondern auch schon zuvor war das der Fall. Apple hat das alte Betriebssystem OS 9 weggeworfen und durch ein neues ersetzt. … Das könnte man sich bei Microsoft so nicht vorstellen, weil sie zu viel Angst haben vor radikalen Veränderungen.
Kann sein, dass neun Projekte nichts sind, das man sogar jäh versagt. Aber wenn es genau das zehnte ist, das so richtig abhebt, das eine radikale Innovation bedeutet, dann ist das ja gut so. Dazu muss man sich einfach bekennen. Die Botschaft muss daher lauten: Versagen ist OK. Ich fordere, dass man sogar tief greifendes Versagen zulassen muss, denn man muss auch nicht immer erfolgreich sein. Wenn man das Versagen nicht zulässt, dann kann man auch sagen, dass nichts gewagt wird.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
10.07.09
IDEO's Human-Centered Design Toolkit
IDEO gives away a series of their human-centered design toolkits. The article on FastCompany gives a background to this special edition:
In fact, that’s exactly the kind of universal application that IDEO had in mind. “The goal would be if we can get to a common language and common set of methods, or even a common approach towards design, that any project needs to start with the people who are being designed for,” says Mamut. “That would be an absolute dream scenario.”
At IDEOs website, the PDFs can be downloaded.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
10.06.09
Wir sind am Limit
so der Titel eines Betrags von mir in der Presse am Wochenende: Warum wir radikale Innovationen brauchen und was die mit Designern zu tun haben
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
1.06.09
Social media in plain English
I tumbled upon a site from the Open University that tries to give short explanations with regard to popular social media activities/platforms. I didn’t have time to watch them.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
23.05.09
Crowd-sourcing TED Talks
TED Media started a crowd-sourcing initiative to deliver their talks to a wider audience. The crowd-sourcing process seems well elaborated, a pre-condition of any such initiative, unfortunately not always considered adequately. Newsweek interviewed June Cohen, executive producer of TED Media. An excerpt:
All of the reasons that we emphasized volunteer translation have been panning out. They’re collaborating with each other, spotting errors, even finding flaws in our professional translations—which was a real turnaround from where we thought we’d be at the beginning.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
29.04.09
Design & Innovation
The European Commission is engaged in analysing the relevance and contribution of design (thinking) to innovation; finally (public consultation, working document).
In parallel, they launched a dedicated website, containing a self-assessment tool (benchmarking your design-related activities with other (leading) organisations).

You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
3.04.09
Design Competition in Finland
Sitra, the Finnish Innovation Fund, has launched - with the city of Helsinki - a sustainable development design competition:
The goal is to attract and identify the best teams to design a large building complex on a reclaimed harbour at the western edge of Helsinki’s central business district. We are interested in three broad categories of outcomes for the competition.
* design a strategy or model of the dynamics that support the architecture
* design an indicator of sustainability by which the competition proposal and future projects can be measured
* design a vision for the project that will ease the heavy lifting of systemic change

The interesting point is (in the title), that the ultimate goal is to move from a low carbon building complex and urban district to a no carbon complex as the energy context improves. What I miss is a more open approach regarding the entitled applicants, as they have to (a) be composed of explicit expert domains (why not systems thinking?) and (b) demonstrate the typical set of historic achievements.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
23.03.09
Innovation clusters
Whatever one might think on a cluster analysis that is strongly influenced by the number of patents the differences between Europe, Asia and North America are revealing. Europe’s future doesn’t look promising.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
12.03.09
Smava
Gute Idee und gut gemachter Einsatz der technologischen Möglichkeiten!
smava ist ein Online-Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Genau wie Privatpersonen bei eBay Sachen verkaufen und kaufen können, ermöglicht smava das Verleihen und Leihen von Geld im Internet.
smava ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Anlegern und Kreditnehmern. Der Kreditmarktplatz ermöglicht es Anlegern und Kreditnehmern, sich die bei Bankgeschäften übliche Spanne zwischen Einlagen- und Kreditzins zu teilen. Davon profitieren sowohl der Anleger als auch der Kreditnehmer. smava ist keine Bank.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
3.03.09
Pixel Hotel
Interessante Idee, die Besucher per Hotelzimmer die Locations (im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 2009) erleben zu lassen.
Im Herzen des Linzer Franckviertels liegt das Pixel im Garten. Eine ehemalige Arbeiterwohnung und ein Geschäftslokal haben sich hier zu einem geräumigen Hotelzimmer vereint. Aus der Verkaufsfläche entstand ein Wohnraum mit Garten, der vor neugierigen Blicken durch das Schaufenster schützt und an den ursprünglichen Baustil im Franckviertel erinnert.

You may wish to leave a from your own site.
11.02.09
Social Silicon Valley in the Basque region
Carlos Fernández Isoird and Inigo Urkidi claim to create the world’s first industrial park for social enterprises and co-operatives. The Guardian spoke with them:
It hopes to attract to the campus-style park new start-up social businesses, alongside non-governmental organisations, foundations and institutions from around the world that promote and support social enterprise. A school of social innovation will provide a research and development function for the park’s occupants.
They need an estimated €1.8m to develop the park’s business employment centre, school of social managers, social innovation centre and an international wing. By 2012, they hope the park will be home to more than 1,000 people employed in social businesses.
Many initiatives spring up like mushrooms (HUB-network (already a bit “older”), Thinkcamp, Weisssee, Utopia etc). Hopefully, this time it will prove that doing good while doing business works (Innovating the White House | How the next president of the United States can spur social entrepreneurship)
You may wish to leave a from your own site.
17.12.08
Wall-painted animation
Amazing art work by BLU. I wonder how long this took.
MUTO a wall-painted animation by BLU from blu on Vimeo.
You may wish to leave a from your own site.
5.11.08
Kollaborativer Wissensraum für das Ungewisse
Im Zuge einer Studie (kollaborative Arbeitsräume) für departure Wien habe ich Daniel Häni interviewt. Er hat ein ehemaliges Bankgebäude in einen Wissensproduktionsort verwandelt. Im Brandeins-Interview (empfehlenswert zu lesen) formuliert es das so:
Es gibt viel Bedarf für Ideen, wie man unsere Welt verbessern könnte, aber es gibt wenig Platz. Als wir dieses Bankhaus übernahmen, dachte ich: Das hier muss ein Arbeitsraum fürs Ungewisse werden.”
Gemeinsam mit Andreas Kriwak (Universität Innsbruck) und Markus Peschl (Universität Wien) arbeite ich schon seit einiger Zeit am Konzept des “Enabling Space”. Aus unterschiedlichsten Disziplinen arbeiten wir relevante Kriterien für Innovations/Wissenarbeitsräume ab. Mit Hilfe dieser Kriterien ist es möglich, Vorgaben für die mehrdimensionale Gestaltung von Innovationsräumen auszuarbeiten. Dies kann dann Vorlage für die tatsächliche Ausgestaltung sein: Architekten, Designer, Büromöbelhersteller. Es geht aber eben nicht nur um die tangiblen Aspekte, sondern sehr stark auch um Vertrauen, Innovationstechniken, Protoypingprozesse etc.
In der Zwischenzeit ist auch Hänis Filmprojekt zum Grundeinkommen abgeschlossen und der Film wurde bereits in einigen Kinos gespielt. Mehr Information zur Initiative Grundeinkommen findet sich in diesem Blog. Ich habe den Film noch nicht gesehen, bin aber schon sehr gespannt.
You may wish to leave a from your own site.
15.09.08
Money as Debt
Weil es gut zu den momentanen Schlagzeilen passt und sowieso ein sehenswertes Video ist:
You may wish to leave a from your own site.
1.04.08
Cavemen and innovation
Sketch about focus groups in the bigger context of innovation. Worthwhile to watch.
You may wish to leave a from your own site.
30.01.08
Trendforscher
Lesenswerter Artikel von Björn Theis von Future Research über die Hintergründe der Begriffe Megatrend und Microtrend. Elisabetta Pasini vom Future Concept Lab definiert Trends folgendermaßen:Um relevant zu sein, müssen Trends zu einer Quelle neuer Bedeutungen werden und gesellschaftliche Energien rund um wichtige Lebenskonzepte freisetzten.
Das nächste Trendcamp im Projekt net culture labs wird zum Thema “Design Thinking” stattfinden. Wir sind gerade in der Planungsphase der Veranstaltung und werden wieder einen interessanten Inputgeber einladen. Mehr dazu demnächst.
[Update]: Auch sehr interessante Darstellung von prognostizierten Entwicklungen.
You may wish to leave a from your own site.
25.10.07
Richard Barbrook im net.culture.lab
Gestern hat Richard Barbrook (Information über ihn im Falter-Interview) im Museumsquartier sein neues Buch Imaginary Futures vorgestellt. Sehr gute Präsentation über die Auswirkungen der Entwicklung in den 40er, 50er, 60er Jahres des letzten Jahrhunderts auf das heutige (technologische, gesellschaftliche) Setting. Besonders interessant fand ich die Erwähnung gleich zu Beginn “The future is what it used to be”. Barbrook möchte damit sagen, dass unsere Gegenwart von den Trends/Prophezeiungen die in der Vergangenheit gemacht wurden, bestimmt ist. Im Falter-Interview sagt er hierzu:
Wenn all das ideologisch gefärbte Utopien sind: Was macht dann die „echte” Gegenwart aus? Es ist eine Gegenwart im Fluss, voller Ambiguität. Der Kalte Krieg ist zu Ende, die Apartheid abgeschafft, in den meisten Teilen der Welt hat die Demokratie gesiegt. Die traditionelle Macht ist eigentlich schwach ausgeprägt. … Aber aufgrund dieser Internet-Utopie sehen viele Menschen gar nicht, was man in der Wirklichkeit alles tun kann, um die Welt zu verändern. Es ist nicht das Internet, das die Welt verändern wird, es sind die Menschen. Und die sind in einer stärkeren Position als je zuvor in der Geschichte. Dazu kommt, dass das wirkliche Problem nicht darin besteht, den IMF zu besiegen. Sondern darin herauszufinden, was als nächstes zu tun ist.
Jedoch geht Barbrook noch weiter, indem er feststellt, dass - um die Gegenwart zu verstehen - die Zukunft verstanden werden muss. Dieser Aspekt ist auch zentraler Bestandteil eines Projektes, das ich gemeinsam mit Markus Peschl gerade umsetze: “EmergenteInnovation”. Otto Scharmer’s Überlegungen zur U-Theory fliessen stark in das Innovationsprojekt ein, unter anderem, was Otto Scharmer über die Identifizierung von radikal Neuem sagt: “Learning from the Future as it emerges”.
Learning from the Future is vital to innovation. Learning from the future involves intuition. It involves embracing high levels of ambiguity, uncertainty, and willingness to fail. It involves opening ourselves to the unthinkable and sometimes attempting to do the impossible. But the fears and risks are balanced by feeling ourselves part of something important that is emerging that will truly make a difference.
Hierzu arbeiten wir mit den Teilnehmern verschiedener Organisationen in einem sogenannten “EnablingSpace”, der einen geschützten (physischen, sozialen, intellektuellen, technologischen) Raum bietet, um die fragilen Ideen zu schützen und das Lernen von der Zukunft zu ermöglichen.
You may wish to leave a from your own site.
30.08.07
Innovationsklima in Österreich
Beim gestrigen Jour Fixe für die Innovationsinitiative net culture lab im Museumsquartier in Wien hat uns ein übereifriger Mitarbeiter des Facility Managements fotographiert und “angezeigt”, da wir nicht die Erlaubnis hätten, direkt beim Eingang zum Lab einen Tisch aufzustellen. Zitat: “Bitte um Weiterleitung und Unterlassung!”
Der freundliche Herr hat unsere Besprechung als “kleine private Garten(Hof) Party” bezeichnet. Davon abgesehen, bauen wir gerade zwei spannende Innovationslabs auf (das anderen ist in Dornbirn) und präsentieren bereits erste Projekt bei der Eröffnung am 6. September 2007, wozu ich herzlich einladen möchte.

You may wish to leave a from your own site.
14.05.07
Measuring Innovation - Call for public comments
I already posted an entry about how to measure innovation. Recently, the Department of Commerce (US) asked for written comments (until May 11, 2007)
on issues related to the measurement of innovation. This request supports efforts of the Measuring Innovation in the 21st Century Economy Advisory Committee to collect seek advice from the public as it prepares recommendations for the Secretary of Commerce on new or improved measures of business innovation.
The so far submitted comments can be viewed on the organisation’s website
You may wish to leave a from your own site.
28.03.07
Getting Americans to cycle
With the help of ideo, Shimano has created a new bicycle aimed to get America’s 161 million non-cyclists riding again. There is an interesting discussion going on in the comments’ section.
You may wish to leave a from your own site.
27.03.07
Hotbeds of Innovation
In their book Payback the authors James Andrew and Harold Sirkin describe conducive conditions in the context of innovative environments:One of our clients, for example, has seen that certain geographic organizations (such as Australia and South Africa) have become hotbeds of innovation. He believes this is because the talented senior managers in those geographies, who operate outside of the control of the corporate center, have the space they need to generate lots of good ideas. They also have the full set of functions and capabilities required to realize and commercialize the ideas, which would not be the case if innovation were more centralized.
I often thought about this when I spent a year in South Africa, since I had been much more creative at that time. Being in South Africa, what surprised me was that many of the students I met, just followed their creativity and lived as an artist. The environment was quite supportive of that (for instance, it was much easier for an artist to exhibit his/her work than it is in Austria) and cost of living is rather low (renting, fixed running costs etc). I believe that the main reason for my own creativity at that time came from the vast amount of space available, which made it possible to focus on the horizon. With this along came a disregard of details which had an influence of my thinking (long-term, overview).
You may wish to leave a from your own site.
22.03.07
Innovation as communication
Irving Wladawsky-Berger’s blog is one of the few in the blogosphere which I appreciate for its strategic thinking qualities. In a recent post, Wladawsky-Berger gives insights into IBM’s Global Innovation Outlook
The GIO is rooted in the belief that the very nature of innovation has changed in the early days of the 21st century. It is increasingly open, collaborative, multi-disciplinary and global. This shift means that the truly revolutionary innovations of our time — the ones that will create new markets, redefine old ones, and maybe even change the world for the better — require the participation and investment across multiple constituencies. This collaboration begins with a series of open, dynamic conversations called “deep dives.†To date, more than two dozen GIO deep dives on four continents have brought together close to 400 influencers from three dozen countries. These free-form conversations, fueled by a diverse mix of expertise and perspectives, are inevitably candid and spirited. Collectively, they result in an explosion of ideas that spark new relationships, policy initiatives, and market opportunities for all involved.
You may wish to leave a from your own site.
14.03.07
Hunting $25m
Sir Richard Branson and Al Gore announced the setting up of a new Global science and technology prize — The Virgin Earth Challenge — in the belief that history has shown that prizes of this nature encourage technological advancements for the good of mankind. The Virgin Earth Challenge will award $25 million to the individual or group who are able to demonstrate a commercially viable design which will result in the net removal of anthropogenic, atmospheric greenhouse gases each year for at least ten years without countervailing harmful effects. This removal must have long term effects and contribute materially to the stability of the Earth’s climate.
According to another source, this means the removal of 1 billion t CO2. More details at Virginearth.
You may wish to leave a from your own site.
8.03.07
Nationale Innovationskraft im Vergleich
Passend zum gestrigen Posting, hat die Europäische Kommission den aktuellen European Innovation Scoreboard 2006 herausgebracht. Die Messmethodik wird sich meines Erachtens in den nächsten Jahren noch erheblich verändern, aber immerhin ein Versuch, die Innovationkraft von Staaten vergleichbar zu machen (so wird Deutschland in dieser Studie als Innovation Leader bezeichnet, in einer Untersuchung des Lisbon Councils wird Deutschland’s Intellectual Capital als desaströs bezeichnet).
Im Vergleich zum Vorjahr ist Österreich zurückgefallen. Zum Nachdenken ist die Tatsache, dass Europa bei den Inputgrößen deutlich bessere Werte erzielt, als bei den Outputfaktoren (speziell Anwendungen). Hier scheint offenbar der Innovationsprozess (Voraussetzungen sind gut, dennoch mangelt es an der Umsetzung) nicht optimal zu sein.
Darstellung der globalen Situation:

You may wish to leave a from your own site.
28.02.07
Strategie für Wien
Die Stadt Wien hat gestern Experten und Interessierte zur 2. Veranstaltung im Rahmen von Wien denkt Zukunft eingeladen. Zum Titel der Veranstaltung querdenken wurden passend mit den Teilnehmern 4 Subforen gebildet (Internationalisierung des Forschungs- und Innovationsstandort Wien, Attraktivität des Forschungs- und Innovationsstandortes Wien, Diversität am Forschungs- und Innovationsstandort Wien, Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Wien), die zu den Themen diskutierten.
Interessant - und verwunderlich aus meiner Sicht - war bei dieser Diskussion, dass eigentlich fast nicht über strategische Punkte gesprochen wurde (es soll ja am Ende eine Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie präsentiert werden), sondern einzelne konkrete Aktivitäten in den Vordergrund rückten. So wurde die Metapher Leuchtturm intesiv debattiert, es wurde über Kennzahlen gesprochen und die Bedeutung von Netzwerken unterstrichen. Keine Überlegungen über die besonderen Stärken von Wien, Wien’s Geschichte und Erfolgsfaktoren im Vergleich mit anderen Städten. Einzig BOKU-Rektor Hubert Dürrstein hat z.B. die Ressource Wasser ins Spiel gebracht. Es gibt sicherlich mehrere Wege, um eine Strategie zu entwickeln, wie dies jedoch im Rahmen dieser Initiative geschehen soll, ist mir unverständlich.
You may wish to leave a from your own site.
13.02.07
Google Trends
An article from the reporter in South Africa (which is by the way an interesting news site, entirely written by its readers) reminded me of this special google feature. Being curious, I searched for different words, amongst others for Innovation Management. The result is quite surprising (I expected Malaysia, Singapore, Ireland, but not South Africa leading the crowd):
1. South Africa
2. Malaysia
3. Singapore
4. Ireland
5. India
6. Hong Kong
7. Greece
8. Thailand
9. Taiwan
10. South Korea
You may wish to leave a from your own site.
30.11.06
Web2.0 Anwendungen
wer bekommt die User?
Measuremap:
Measure Map provides free, easy stats for your blog.
Kayak:
Advanced trip (flights, hotels) search engine.
MapIts:
Deutschlands erste Karten-basierte Immobilien Suchmaschine.
Nimbuzz:
Software for mobile telephones to chat, talk etc.
SoonR:
Your mobile phone acts as a remote control for your computer.
Plazes:
Information about places.
Helio:
Very interesting. They combine hardware (mobile phones), content (mySpace, music), and operator handling (subscription for surfing and text/video messages).
myway:
Search engine (based on Ask) without advertising.
Netvibes:
Personalisierte syndizierte Seite.
You may wish to leave a from your own site.
25.10.06
Germany and Italy fail to invest in their future
Thanks to the The Intangible Economy I stumbled across a very interesting study released by the Lisbon Council.
The author of the study, Peer Ederer, director of the Human Capital Project,predicts major challenges for key European countries — such as Germany and Italy — that do too little to invest in and develop their human capital. If current trends are not reversed, the study says citizens of Sweden and Ireland (which invest heavily in their human capital) could enjoy a living standard up to twice as high as citizens of Germany and Italy — a trend which would turn the traditional economic hierarchy of Europe on its head.
Austria is ranked fifth overall (doing well on human capital endowment, doing ok on human capital productivity/utilization, not so well on human capital demography).
A more detailed overview of the survey can be found in The Economist’s Charlemagne column.
Quotes from the report that reveal huge differences regarding this topic within the EU:- The birth rate for France is comparatively high at 1.89 births per woman. In 2030, France’s population will have grown by 8.1%. In that year there will be 753,000 twenty year olds preparing to enter the workforce, and 807,000 sixty year olds preparing to leave it. The picture for Italy is drastically different. In 2030, there will be only 551,000 twenty year olds and 936,000 sixty year olds — a gap of almost 400,000 young people missing in the labour force.- While employment in the “core workforce†between ages 30 and 50 is high across Europe — with the majority of countries in the 75-85% range — large differences are noticeable at the edges. Sweden keeps 60% of its 60 to 64 year olds employed, while Austria and Belgium manage only 15%. Similarly, Denmark and the UK have around 70% of their 20 to 24 year olds employed, while France and Italy manage less than 50% (the European average is around 55%).
- … This leaves immigration as the most likely solution — and on a scale that is hard to imagine today, both in terms of the supply of suitable immigrants and the openness required from the host country. By 2030, can Germans or Italians learn to live in a society where every other 20-year-old is a foreigner?
I fully support the view of both postings, that the indicators and measures should not be seen as carved out of stone, but rather an(other) attempt to highlight the importance of intellectual capital for nations. At a conference last autumn in Ferrara, representatives from the European Commission expressed their view that no new approaches should be developed, but rather one integrated methodolgy agreed upon. However, I suppose it is too early for such a step, since the existing models are obviously not fulfilling the requirements.
You may wish to leave a from your own site.
11.08.06
Different Prediction Markets
I came across Stefan Weiss’ entry on prediction markets and followed some of the names that are mentioned in the BusinessWeek articles. I believe that prediction markets will be more present in future, especially for dynamic subjects. The subject I am mostly interested is innovation. I had an interesting talk with the head of technology at Siemens PSE as they implemented a different but similar version of prediction markets (for accessing with technologies are strategically important for PSE).
I already have a draft-versioned businessplan for an alternative (community-based) stock market exchange on my desk. It is based on the idea that a social system — Internet community — can predict stocks more accurate than analysts can.
Besides the links to the BusinessWeek articles (1, 2, 3), the following addresses might be useful:
- NewsFutures: provides software tools for prediction markets
- Consensus Point: provides both software and consulting
Online prediction market platforms:
- Hollywood Stock Exchange
- Intrade
- World Economic Forum’s Global Risk prediction market
- Yahoo! Tech Buzz game
You may wish to leave a from your own site.
1.06.06
Nachhaltige Wertschöpfung
Das ADVANCE-Projekt (Kofinanziert von der EU) bewertet die Umweltleistung von 65 europäischen Industrieunternehmen mit dem sogenannten ‘Sustainable Value’ Ansatz. Dieser Sustainable Value Wert vergleicht einen Ressourceneinsatz (Kohledioxid, Stickoxid, Schweloxid, VOCs, Abfallerzeugung und Wassereinsatz) mit einem Benchmarkwert (EU-15 Durchschnitt).
Es werden somit alle Industrien über die gleichen Ressourceneinsätze verglichen. Konsequenterweise, ist das Ergebnis auch dementsprechend Industriespezifisch. Kann mir nicht vorstellen, dass dieser Ansatz auch über das Forschungsprojekt hinaus Anwendung findet.
You may wish to leave a from your own site.
29.05.06
Finanzkapitalismus und deren Zusammenhänge
Stefan Schulmeister analysiert in einer Reihe exzellent geschriebener Artikel (Teil 1, Teil 2, Teil 3) die wesentlichen Zusammenhänge des Finanzkapitalismus. Besonders Teil 3 ist sehr empfehlenswert.
Dazu passend ein Beitrag über die Gehälter von Hedgefondsmanagern.
You may wish to leave a from your own site.
9.02.06
Ethik und Wirtschaften
Das Österreichische Netzwerk für Wirtschaftsethik veranstaltet regelmäßig Themenabende im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz. Vor 3 Tagen referierte Dr. Dietmar Kanatschnigg mit dem Titel ’Teilen macht glücklich’ (als Antipode zu ’Geiz ist geil’) über Ethik, Wirtschaften, Nachhaltigkeit und Lernen (Lernen durch Schock, Lernen durch Einsicht). Ich war sehr angenehm überrascht, einen (ehemaligen?) Seminarleiter von der BOKU wiederzutreffen. Zwar wurde in der anschließenden Diskussion versucht, konkrete Aktivitäten zu formulieren, gelungen ist dies aber nicht.
Corporate Social Responsibility, Corporate Goveranance etc (ich hatte selten - außer im Hyphe der 90er Jahre - so oft den Begriff Nachhaltigkeit gehört wie bei dieser Veranstaltung) sind momentan attraktive Schlagworte, wobei oft vergessen wird, dass diese keine Erfindung der letzten Jahre sind. Bereits im 19.Jht. wurde die Idee Corporate Social Responsibility diskutiert, in den 1950er Jahren dann wieder verstärkt aufgegriffen. Z.B. von Bowen (1953), der CSR im Buch ’Social Responsibilities of the Businessman’ folgendermaßen beschreibt:
’It refers to the obligation of businessmen to pursue those policies, to make those decisions, or to follow those lines of action which are desirable in terms of objectives and values of our society.’
Momentan gibt es 3 Denkrichtungen, warum CSR und ethische Überlegungen wichtig sind:
1) Ethisches Handeln ist der einzige richtige Weg, wie sich Organisationen verhalten sollen.
2) Stakeholder und die Gesellschaft erwarten von Organisationen, dass sie sich richtig, fair und gerecht verhalten (was auch immer die einzelnen Personen unter diesen 3 Begriffen verstehen).
3) Es ist im Interesse einer Organisation, sich ethisch korrekt zu verhalten.
Interssant finde ich den 3. Punkt. In der englisch-sprachigen Literatur wird der Begriff ’enlightened self-interest’ verwendet. Meiner Meinung nach, ist diese Charakterisierung zu sehr auf die Organisation selbst bezogen, denn die letzten Jahre haben gezeigt (Shell, Parmalat etc), dass eine positive/negative Konnotation von Unternehmen zu ethischen Überlegungen mit positiven/negativen finanziellen Ergebnissen korreliert. Oder wie es Mintzberg formuliert hat: it ’is the noble way for corporations to behave’.
You may wish to leave a from your own site.
23.03.05
Social event calendar
Upcoming.org started a social event calendaring service that is completly driven by users. They may subsribe for free and share their calendar entries. Upcoming.org provides RSS-feeds, connect people with similar interests, etc. Social software (after flickr, blogging, Yahoo! 360, etc) is on its raise.
You may wish to leave a from your own site.
22.03.05
Outlook on social knowledge sharing
The London based company headshift writes about the present and likely future trends of social software and social knowledge sharing. Highly informative and interesting article.
You may wish to leave a from your own site.
17.03.05
Yahoo! 360°
Yahoo! wants to extend its social networking offerings through a new integrated portal (Yahoo! 360°). Share (photos, text, video) what you want with whom you want. I am curious if people are that barefaced to share their private life with the public (and moreover, trust the system to work properly (for instance, keep protected areas really save)).
At the moment, one can subscribe for the waiting list to be invited.
You may wish to leave a from your own site.
4.02.05
Juridical expertise for OSS
A new law center was founded (Eben Moglen as the chair) in order to assist OSS develpoers. It has its office in New York.
You may wish to leave a from your own site.
18.01.05
Some more research into podcasting
The recent post about podcasting and a meeting with ThomasH triggered more interest in this phenomenon. There is an atmosphere of take-off, however most people involved are still in market testing phases. At corante -“Radioshow”:http://eric.kssx.com/podsrc/EventLab-PodcastingChallenges.mp3 some of the protagonists talk about challenges podcasting is facing in the near future. Jason Calacanis asks himself if podcasting can generate money.
I think podcasting can generate revenues, if you carry the risk of initial investments. However, the big question is if the business is viable in the long run.
Here are some useful content-links for further reading/hearing/informing:
Gigadial is an interesting project where users can assemble their favourite podcasts from different sources and feed their ipods (or other audio-devices).
Jon Udell’s Weblog is mostly about technology.
Gadling, a blog with podcasts about travelling; from the same publishers is engadget.
Eric Rice Radio Show is literally a web radio with shows either directly streaming within the page or for downloading as mp3. Eric also hosts a general blog.
NPR (National Public Radio) hosts an article with more links to podcasting sites.
In this context, Audioblog is worth mentioning. Audioblog is a subscription service which hosts audio and video streams on their servers and which can be integrated in the author’s own sites (they also feature phone-blogging).
Yet there is an expo focusing on podcasts.
Last, here are two software-links:
iPodder & more choices
You may wish to leave a from your own site.
14.01.05
Apple and the music industry II
In Rolling Stone Steve Jobs said: ’ When we first went to talk to these record companies — you know, it was a while ago. It took us 18 months. And at first we said: None of this technology that you’re talking about’s gonna work. We have Ph.D.’s here, that know the stuff cold, and we don’t believe it’s possible to protect digital content.’
So what now? Apple let the music industry design their softwarefeatures? (see yesterday’s posting)
You may wish to leave a from your own site.
12.01.05
Apple and the music industry
I fully agree with Cory Doctorow’s article (1, 2) about Apple’s efforts to restrict the usage of the iPod. Of course, there is other software out, that does it again. I doubt that Apple listens to the community. I suppose, Apple’s market share within the iPod-market will drop quickly.
You may wish to leave a from your own site.


