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18.03.12

Zukunft des Arbeitens

Wolfgang Tonninger vom Business Ready Blog hat sich zur Frage der Zukunft des Arbeitens auf die Suche gemacht und unterschiedliche Meinungen festgehalten. Sehr ansprechende Gestaltung zu einem Thema, das für Organisationen immer wichtiger wird.

Wir öffnen das Fenster, stoßen eine Türe auf und atmen den Duft der sinnvollen Nutzung unserer Ressourcen, Potenziale und Energien. Das tut den Menschen gut, das tut dem Klima gut und das tut - zur Überraschung aller unverbesserlicher Fordianer - auch den Unternehmen gut. Studien und gelebte Beipiele beweisen dies. Denn wer Kontrolle abgibt und Freiheit zulässt, Schritt für Schritt, wird Engagement ernten. Das steht fest.

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13.01.12

COINs11 Basel und Enabling Spaces

Ruth hat mich für das Dresdner Zukunftsforum interviewt. Es ging um die Enabling Spaces!

COINs hat zum Ziel, die virtuellen innovativen Netzwerke zu erforschen, besser zu verstehen und dadurch Zugang zum Wissen dieser Netzwerke zu bekommen. Um Innovation durch Kollaboration nicht nur zu untersuchen, sondern auch zu diskutieren, finden jährlich Konferenzen statt. Bei der COINs Konferenz 2011 in Basel standen verschiedene Vorträge und Workshops auf dem Programm.
Thomas Fundneider, Gründer und Geschäftsführer von theLivingCore, präsentierte den Workshop “Exploring (Enabling) Spaces”, in dem es um das Gestalten von Räumen ging, die Prozesse kollaborativer Wissenskreation und Innovation ermöglichen. Die Idee der enabling spaces ist, Konzepte und Qualitäten zu entwickeln und diese räumlich umzusetzen, um solche Prozesse der Kreation und Innovation zu ermöglichen.

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25.11.11

Wie kommt das Neue in die Welt? - Teil 2

Wie angekündigt der 2. Teil des Interviews mit dem Business Ready Blog:

Dies ist die Fortsetzung des Gesprächs (hier gehts zum ersten Teil 1), das wir letzte Woche mit den Gründern von theLivingCore - Thomas Fundneider, Andreas Kulick und Markus Peschl (auch die Fotos der Personen gibt es im ersten Teil) - über die Rahmenbedingungen von Innovation und das Besonderes an Wissensprozessen und den sie fördernden neuen Arbeitskulturen führten. Welche Rolle spielt die neue Welt der Arbeit im Kampf um die besten Arbeitskräfte?

Inknowaktion berichtet über und ergänzt das Interview.

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17.11.11

Die Zukunft der Universität neu erfinden. Universitäten als Enabling Spaces

Im Dossier Innovating Innovation auf ZukunftWissen beschäftigt sich der aktuelle Leitartikel mit der Zukunft der Universität, bzw. wie der Prozess einer Neugestaltung durchgeführt werden kann. Aus aktuellem Anlass (Architekturwettbewerb) wird die Zeppelin Universität angeführt. In diesem Beitrag werden die Illustrationen nachgereicht.

Ein etwas ausführlicherer Teaser…
Universitäten und universitäre Ausbildungssysteme stehen im Zeichen permanenter Veränderungen, die ob ihrer Komplexität kaum mehr vorhersagbar und kontrollierbar sind, und die mit großer Wirkung ganze Märkte und Branchen neu definieren, vor einer besonderen Herausforderung. Die zunehmende Schnelligkeit und Wucht der Veränderungen stellt viele Organisationen und Individuen vor Aufgaben, die sie mit Mustern und Antworten aus der Vergangenheit nicht mehr beantworten können. “Alte” Modelle und Werkzeuge greifen nicht mehr, neuen Denkinstrumenten fehlt die Erfahrung in der Anwendung. Dies mag auf den ersten Blick beängstigend wirken, vor allem wenn (kleine und große) Unternehmen grundlegende Steuerungsaufgaben dem Zufall überlassen (mit weitreichenden Konsequenzen vor allem für die Mitarbeiter), jedoch kann dieser Zustand auch als Chance gesehen werden. Eine dieser Chancen sehen die Autoren in der Zukunft der Universität.

In der momentanen Situation einer gesellschaftlichen Transformation, verstärkt durch die Möglichkeiten der Internet- und Kommunikationstechnologien sowie eines völlig veränderten Verständnisses von Wissens- und Innovationsprozessen, werden viele der in Stein gemeißelten Überzeugungen und Ansichten in ihren Grundfesten nicht nur hinterfragt sondern nachhaltig erschüttert. Sichtbar wird dieser Prozess oft durch ein Gefühl der Unsicherheit und dem Aufkommen von Polaritäten—also scheinbar widersprüchlichen Perspektiven, die eine klare Sichtweise auf Phänomene vernebeln.

Universität neu denken?
Diese Überlegungen laufen letztendlich auf die Frage hinaus, wie eine Universität der Zukunft mit eben diesen radikalen Veränderungsdynamiken, Widersprüchen, Unsicherheiten, etc. nicht nur umgehen kann, sondern wie Lehr-Lern- und Forschungskonzepte aussehen müssen, um Menschen auf diese Unwegsamkeiten adäquat vorzubereiten.

Klassischer Weise wird Universität konzeptionell als Campus gedacht (die Universität ist zumeist physisch an einem Ort gebunden), oder—schon etwas fortschrittlicher—als fluide Abfolge von Orten und Prozessen, die in permanenter Wechselbeziehung zu einem Curriculum steht: Streaming-lectures zu beliebigen Orten des Konsums, gemeinsame Konstruktion von Bedeutung in barcamp-ähnlichen [http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp] Formaten an vielen verteilten Orten, Rückzugsmöglichkeiten und Interaktionen mit Kollegen/innen an Cafe-ähnlichen Orten, die von einer Universität betrieben werden, etc.

Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen hat einen anderen weg gewählt. Als private “Pionieruniversität” 2003 gegründet, stellt die Universität am Bodensee—trotz ihres kurzen Bestehens—viele deutschsprachige Hochschulen in den Schatten: mit nur 25 (Junior-)Professoren und ca. 800 Studierenden ist die Zeppelin Universität regelmäßig unter den besten Deutschlands zu finden, räumt Preise für Forschungsprogramme und Innovationswettbewerbe ab und hat 2011 vom deutschen Wirtschaftsrat das eigenständigen Promotions- und Habilitationsrecht verliehen bekommen. Mit eigenen Worten beschreibt sich die Zeppelin Universität als „… eine Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik. Damit reagiert die Zeppelin Universität in der Lehre auf den rasant steigenden Bedarf an multi-disziplinär ausgebildeten Entscheidern und Kreativen in Institutionen von Wirtschaft, Kultur, Medien sowie Politik und in der Forschung auf die Innovationskraft der Zwischenräume und Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen, um von hier aus gesellschaftlich relevanten Fragen nachzugehen.”

Design eines neuen Campus an der Zeppelin Universität
Das inhaltliche Programm klingt anspruchsvoll. Wird es auch gelebt und ist es erfahrbar? Letztendlich geht es doch um die Frage von konkreten Artefakten: wie schauen unterschiedliche Formate der Lehre aus, was heißt “multi-disziplinär” im Alltag, wie kann das Potential der Grenzenüberschreitung wissenschaftlicher Disziplinen entfaltet werden, etc.?

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Illustrationen

Ankommen
Perspektive 1

Integration des Neubaus in die bestehende Kasernenstruktur
Perspektive 2

Eingangsfoyer
Eingangsbereich

Blick auf die Mensa
Blick auf die Mensa

Kernprozesse der Zeppelin Universität aus Sicht der Autoren
Kernprozesse Zeppelin Universität

Gestaltung Projektraum
Projektraum

Gestaltung Werkraum, Workshop/Atelier, „Wissensatelier”
Atelier-Werkraum

Die Bibliothek als Rahmen, um unterschiedliche Wissensprozesse durch integrierte Raum- und Sozialsituationen zu ermöglichen
Verteilte Wissensprozesse in der Bibliothek

Eine Treppe als Bibliothekszone
Bibliothek

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