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23.01.12

Städte, die nicht funktionieren

Ein Artikel über die Entwicklungsstörungen der Seestadt Aspern. Ich denke, hier handelt es sich weniger um Entwicklungsstörungen, sondern vielmehr um eine nicht der Komplexität gewachsene Herangehensweise im Planungsprozess:

Doch es bedarf mehr, um zu keiner Schlafstadt zu werden, nämlich der Wirtschaft. Und da zeigen Unternehmen und Betriebe noch mäßiges Interesse, sich anzusiedeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen.

Wahrscheinlich noch viel stärker ausgeprägte Muster eines Durchsetzen von Planung bzw. Stadtentwicklung lassen sich in anderen Regionen erkennen:

Riesiges Ökotourismusprojekt in Island

Pläne eines chinesischen Investors, im Norden des Landes ein bis zu 120 Mio. Euro teures Ökotourismusprojekt umzusetzen, stoßen in Island auf geteilte Meinungen. Laut deren Angaben plant Huang, Multimillionär und Vorstandsvorsitzender der Zhongkun Group mit offenbar besten Drähten zur chinesischen Regierung, auf der Hochebene die Errichtung zumindest eines Fünfsternhotels und eines 18-Loch-Golfplatzes.

Luxusresort um 80 Mio. Euro

In der Schweiz hat der ägyptische Milliardär und Wahlschweizer Samih Sawiris grünes Licht für seine Pläne, den Wintersportort Andermatt in ein riesiges Luxusskiresort zu verwandeln, erhalten.

Wohntraum - für Planer und Investoren

Drei Beispiele verdeutlichen, was es heißt, im Nirgendwo Retortenstädte aus dem Boden zu stampfen. Ein Tourismusprojekt in der Schweiz, eine Wohnstadt in China und ein Technologiepark in Russland haben nur eines gemeinsam: Die Hoffnungen der Investoren sind groß.

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