« Roger Martin on the Design of Business | Home | KUNSTasyl | Kunstauktion zugunsten der "Anderen" »
26.11.09
Daniel Häni im Interview
Daniel Häni, Gründer und Betreiber des Hubs Basel Mitte sowie überzeugter Verfechter der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat in einem Interview im Lebensmagazin a tempo Interessantes zur Entstehung von Ideen gesagt.
a tempo
Was meinen Sie mit einer “echten Idee”?
Daniel Häni
Das ist ein Gedanke oder eine Idee, die mich so ergreift, dass ich innerlich das Gefühl der Stimmigkeit habe: Das ist es - obwohl ich nicht nachweisen kann, wie genau das geht und weitergeht! Damit meine ich nicht irgendeine spontane Begeisterung oder ein zweckmäßig «kreatives» Engagement. Eine Idee entsteht, dringt durch, wenn man lange und intensiv an etwas gearbeitet hat, die Idee quasi gereift ist - wie ein Apfel, der vom Baum fällt. Immer gilt: Man muss erst losmarschieren, einen Raum schaffen, in dem man viel erleben und erf ahren kann, und dann beginnt man langsam zu merken, was man da eigentlich will. Ich könnte auch sagen: was man soll. Das fällt dann nämlich zusammen. Oft wird heute vertreten, man müsse am Anfang wissen, was man will - aber das ist oft überhaupt nicht möglich. Dieser Ansatz erschlägt geradezu jede Initiative. Wenn man versucht, ein Probleme schon vorher zu lösen, z. B. mit einer schnellen Idee, kommt man nicht zum Erscheinen von Wirklichkeit und nicht zum selbstständigen Gehen.
Dies ist genau unser Verständnis von emergenter Innovation. Das Aufzuspüren, was latent vorhanden ist und diese Potentiale dann in (game-changing) Innovationen zu realiseren.
You may wish to leave a comment or leave a trackback from your own site.
Trackback Pings
TrackBack URL for this entry: http://blog.fundneider.at/bin/mt-tb.cgi/745



Leave a comment