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5.11.08
Kollaborativer Wissensraum für das Ungewisse
Im Zuge einer Studie (kollaborative Arbeitsräume) für departure Wien habe ich Daniel Häni interviewt. Er hat ein ehemaliges Bankgebäude in einen Wissensproduktionsort verwandelt. Im Brandeins-Interview (empfehlenswert zu lesen) formuliert es das so:
Es gibt viel Bedarf für Ideen, wie man unsere Welt verbessern könnte, aber es gibt wenig Platz. Als wir dieses Bankhaus übernahmen, dachte ich: Das hier muss ein Arbeitsraum fürs Ungewisse werden.”
Gemeinsam mit Andreas Kriwak (Universität Innsbruck) und Markus Peschl (Universität Wien) arbeite ich schon seit einiger Zeit am Konzept des “Enabling Space”. Aus unterschiedlichsten Disziplinen arbeiten wir relevante Kriterien für Innovations/Wissenarbeitsräume ab. Mit Hilfe dieser Kriterien ist es möglich, Vorgaben für die mehrdimensionale Gestaltung von Innovationsräumen auszuarbeiten. Dies kann dann Vorlage für die tatsächliche Ausgestaltung sein: Architekten, Designer, Büromöbelhersteller. Es geht aber eben nicht nur um die tangiblen Aspekte, sondern sehr stark auch um Vertrauen, Innovationstechniken, Protoypingprozesse etc.
In der Zwischenzeit ist auch Hänis Filmprojekt zum Grundeinkommen abgeschlossen und der Film wurde bereits in einigen Kinos gespielt. Mehr Information zur Initiative Grundeinkommen findet sich in diesem Blog. Ich habe den Film noch nicht gesehen, bin aber schon sehr gespannt.
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