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22.07.08
I.S.T. und die Probleme
Meldung im Standard, dass der deutsche Gehirnforscher Tobias Bonhoeffer doch nicht Präsident des Institute of Science and Technology Austria (I.S.T. Austria) wird. Er hat abgesagt. Wundert mich ehrlich gesagt nicht: exzellente Forscher/Wissenschafter gehen dorthin, wo bereits die besten arbeiten. Nach Zeilinger (in einem anderen Kontext) die nächste Absage.
Murauer teilte in einer Aussendung mit, dass Bonhoeffer am Max-Planck-Institut bleiben werde. “Die Motive Bonhoeffers liegen im persönlichem Bereich und dem Wunsch, die Forschungsarbeit in seinem derzeitigen Umfeld umzusetzen,” so Haim Harari, Vorsitzender des “Search Committee” für den I.S.T.-Präsidenten. Da der Amtsantritt erst im Herbst 2009 vorgesehen war, bleibe nun genug Zeit für die Suche nach einem neuen Chef. … Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll habe “höchstes Vertrauen” in Haim Harari, den Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Instituts, sowie Claus Raidl, Vorsitzender des Kuratoriums von I.S.T. Austria, hieß es aus Prölls Büro. Diese würden eine Entscheidung treffen. Es gebe eine “umfangreiche Liste von hoch qualifizierten Bewerbern”.
In der Presse vom 22.7.08 steht es teilweise ganz anders geschrieben:
Das stößt uns sehr vor den Kopf,” kommentiert I.S.T. Austria-Geschäftsführer Gerald Murauer die Absage. Schließlich liege die Bewerbung seit fünf Monaten auf dem Tisch, seit vier Wochen waren Details wie Gehalt und Forschungsmittel ausverhandelt. Nun sei wohl eine Neuausschreibung der Position nötig. Ersatzkandidaten, auf die man unmittelbar zurückgreifen könnte, gebe es keine. Bonhoeffer hätte sein Amt im Herbst 2009 antreten sollen. Der entsprechende Zeitplan sei grundsätzlich auch mit einem anderen Kandidaten einzuhalten, gibt sich Murauer zuversichtlich.
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