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13.03.07
Künstlergespräch
Letzten Sonntag war Peter Simonischek im Künstlerzimmer auf Ö1. Bei der Beantwortung der Frage
“… dass Simonischek nicht mehr suchen muss (wegen seiner Erfahrung) und er weiss, wohin es geht”,
hat er mir aus der Seele gesprochen, denn fast alles Gesagte trifft auf Innovationen zu:
… diese Art den Beruf zu sehen, liegt ein gewisser Irrtum zugrunde. Ich glaube nicht, dass man mit vorgefassten Vorstellungen und Ideen von einer Sache, etwas in wirklich aufregenderweise zum Leben erwecken kann
… auf die Suche zu gehen, um Literatur (bei Innovation: Ideen) lebendig zu machen
… sich überraschen zu lassen
… in einer Probenatmosphäre (eines Enabling Spaces und einer förderlichen Unternehmenskultur für Innovationen), Situationen herzustellen etc, die nicht am Schreibtisch ausgedacht sind, sondern die auf der Probe (durch Prototypen) gefunden werden
… es hat immer etwas mit spielen zu tun
… gewissen Vorgaben muss man geben, diese sollten aber nicht zu konkret/einschränkend sein
… unter Umständen ist die Erfahrung der größte Feind der Schauspieler, weil sie vorgaukelt, dass wir bestimmte Sachen gar nicht ausprobieren müssen, weil wir eh schon wissen, was rauskommt
Ich arbeite gerade mit einem Partner von der Universität Wien an der Weiterentwicklung/Umsetzung einer Theorie, mit dessen Hilfe radikale Innovationen in Organisationen hervorgebracht werden sollen. Die Theorie setzt genau am letzten Punkt (oben) an. Wir hatten bereits ein enorm positives Feedback von Kundengesprächen und sind von der Wirksamkeit des Ansatzes überzeugt. Mehr hierzu später.
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