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28.02.07

Strategie für Wien

Die Stadt Wien hat gestern Experten und Interessierte zur 2. Veranstaltung im Rahmen von Wien denkt Zukunft eingeladen. Zum Titel der Veranstaltung querdenken wurden passend mit den Teilnehmern 4 Subforen gebildet (Internationalisierung des Forschungs- und Innovationsstandort Wien, Attraktivität des Forschungs- und Innovationsstandortes Wien, Diversität am Forschungs- und Innovationsstandort Wien, Marketing für den Forschungs- und Innovationsstandort Wien), die zu den Themen diskutierten.

Interessant - und verwunderlich aus meiner Sicht - war bei dieser Diskussion, dass eigentlich fast nicht über strategische Punkte gesprochen wurde (es soll ja am Ende eine Wiener Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie präsentiert werden), sondern einzelne konkrete Aktivitäten in den Vordergrund rückten. So wurde die Metapher Leuchtturm intesiv debattiert, es wurde über Kennzahlen gesprochen und die Bedeutung von Netzwerken unterstrichen. Keine Überlegungen über die besonderen Stärken von Wien, Wien’s Geschichte und Erfolgsfaktoren im Vergleich mit anderen Städten. Einzig BOKU-Rektor Hubert Dürrstein hat z.B. die Ressource Wasser ins Spiel gebracht. Es gibt sicherlich mehrere Wege, um eine Strategie zu entwickeln, wie dies jedoch im Rahmen dieser Initiative geschehen soll, ist mir unverständlich.

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