21.06.10

ZukunftWissen "Innovating Innovation" | Leitartikel Juni

Frank Piller und Dennis Hilgers haben auf Innovating Innovation den Leitartikel für dieses Monat beigesteuert:

Government 2.0: Impulse für eine Reform des öffentlichen Sektors durch Open Innovation
Neue Ansätze des Innovationsmanagements belegen, dass der Innovationsprozess von Produkten und (Dienst-) Leistungen nicht mehr geschlossen und zwingend innerhalb der unternehmerischen Grenzen stattfinden muss. Das Innovationspotenzial von Firmen hängt im zunehmenden Maße von externem Wissen ab und somit von Umfang und Intensität der Interaktionsbeziehung mit externen Beitragenden. Die systematische Integration bspw. von Kunden und Nutzern in den Entwicklungsprozess trägt entscheidend zur effizienten Gestaltung von Produkten bei, da so zielgenau Kundenbedürfnisse identifiziert und umgesetzt werden können. Begriffe wie Co-Creation, Mass Customization, Interaktive Wertschöpfung oder Open Innovation stehen dabei in Wissenschaft, aber auch in der Praxis für den zunehmenden Erfolg neuer (vor allem internetbasierter) Praktiken und stellvertretend für die Erkenntnis, dass die breite Öffentlichkeit eine Quelle für gesteigerte Innovationskraft und damit für gesteigerten Unternehmenswert darstellen kann.

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7.06.10

Workshop: Designing Innovation

Wir haben noch zwei Restplätze für folgenden Workshop Ende dieses Monat. Bei Interesse bitte rasch eine E-Mail an Fr. Loose, loose@ieb.net schicken.

Innovation bedeutet, das Unplanbare planvoll zu adressieren. Diese Aufgabe kollidiert mit den Routinen von Unternehmen und Organisationen. In Gestaltungsprozessen ist der Umgang mit Unsicherheit und ergebnisoffenes Handeln jedoch die Regel. Daher können gestalterische Methoden und Haltungen als „DesignThinking” in viele Bereiche übertragen werden, wo die Fähigkeit zur Innovation über die Zukunftsfähig- keit entscheidet.

Ziel ist die Ermöglichung radikaler Innovation, die grundsätzlich neue Perspektiven für die strategische Ausrichtung von Organisationen, sowie neue Produkte und Services erzeugt. Im Kontext der Dynamisierung durch digitale Medien kommen zusätzliche Aspekte wie soziales Kapital und emergente Prozesse hinzu.

Vorgestellt werden Methoden wie Enabling Spaces, Scope and Drill-down, Cultural Probes, Re-framing, attitude - practise - knowledge, Blue Print Maps und People Studies. Anhand von Übungen und Fallbeispielen werden unterschiedliche Ziele und Qualitäten von Innova- tionsarbeit diskutiert und exemplarisch vertieft.

Angesprochen sind Projektmanager und Organisationsentwickler mit Berufserfahrung. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich auf ungewohnte Situationen und Gruppenarbeit einzulassen, um das persönliche Repertoire zu erweitern und zu stärken.

Facts:
Designing Innovation - Gestalterische Methoden und Haltungen für Innovation und Wissensgenerierung
am 25. und 26. Juni 2010
im IEB, Hardenbergstraße 9A, 10623 Berlin.

Detailliertes Programm

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25.05.10

ZukunftWissen "Innovating Innovation" | Leitartikel Mai

Christian Stary hat auf Innovating Innovation den Leitartikel für dieses Monat beigesteuert:

“Kreative Ökonomie” braucht Lernende Organisationen
In jüngster Zeit dreht sich alles darum, was wir aus der Finanz- und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise lernen. Kommt es zur “Kreativen Ökonomie”, wie es Matthias Horx im aktuellen Trendreport darlegt, dann braucht es eine Neuordnung des Wirkens bzw. Zusammenwirkens von Organisationen und Akteuren aller Gesellschaftssysteme. Seiner Ansicht nach wird sich ein neuer Kooperationsmodus zwischen Markt, Individuum, Staat und Zivilgesellschaft herausbilden. Zentrales Merkmal dieser neuen Form des Zusammenwirkens werden Rückkoppelungsbeziehungen darstellen, welche die Ordnung und Qualität von Interaktionen bestimmen.

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26.04.10

Dossier auf ZukunftWissen "Innovating Innovation"

Seit einigen Monaten bespielen wir die Plattform ZukunftWissen der Austria Presse Agentur. Das Special Feature Innovating Innovation - wie kommt das Neue in die Welt? soll Lust auf das Neue machen, sowie Innovation neu denken, um überraschende Denkanstöße und Einsichten zu erhalten (weiterlesen). Getragen wird das Dossier von monatlich erscheinenden Leitartikeln. Letzte Woche ging der Artikel von Florian Brody online und ergänzt gut die bisher erschienen Beiträge (Ernst von Glasersfeld, Alexander Riegler, Markus Peschl, Robert Bauer und Thomas Fundneider).

THEMA | Innovation ist eine Frage der “rechten” Einstellung - Von Florian Brody
Wien/San Francisco (APA-ZukunftWissen) - Es fehlt an Innovation. Wir brauchen mehr Innovation. Jemand muss da dringend etwas machen. Das unbestimmte Gefühl, technologisch, gesellschaftlich aber auch individuell auf der Stelle zu treten und Existierendes zu replizieren statt Neues zu schaffen, lässt sich auch bestätigen. Statistische Auswertungen und fundierte Analysen von Produktionsprozessen lassen nachweisen, dass Innovation im Argen liegt. Entwicklungen im Umwelt- und Energiebereich, der medizinischen Forschung oder der Raumfahrt kommen nicht so schnell voran, wie wir es uns letztes Jahrhundert erhofft und vorgestellt hatten

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8.04.10

emteba

Since quite some time I am coordinating an interesting project, called emteba. emteba is a one-stop portal for emergent technology markets in the following technology fields: Computational Mathematics, Embedded Systems, Semantic Systems, Systems on Chip, Trust in IT-Systems and Visual Computing.

The interesting aspect in emteba is that the site aims to boost of visibility of ICT innovations by a structured processing of data for becoming machine-readable. This means that organisations, researchers, projects, results, etc. being part of emteba are also part of the world wide web of linked data. Through the publication of emteba data in the linking open data cloud, its content will be part of the emerging information ecosystem. The Three Laws of Open Government Data highlight the importance of this new paradigm, as the “second law” states ”If it isn’t available in open and machine readable format, it can’t engage”.

So this is in stark contrast to the ongoing discussions with e.g. facebook, as the users themselves decide how they want to be associated with in the world wide web.

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29.03.10

Cafe with sewing courses

Moving from a “Do it Yourself” to a “Make it Yourself” mindset, decentralized production and handcraft becomes more powerful. The New York Times writes about a cafe in Paris where you can use sewing machines to repair or create own stuff. One of the owners is an Austrian designer.

“I think it’s time for people to start making things for themselves,” she said. She and Ms. Duss are offering courses in sewing and will also invite other designers for demonstrations. They are also selling kits, which cost 30 to 100 euros (about $42 to $140) and include all the materials needed to create a design, like an easy printed top by the Antwerp label Pelican Avenue. Renting a machine for an hour is six euros, and a slice of cake with coffee is five.

Further reading on this issue:
Makezine
Maker Fair
Rapid prototyping
Hacker labs
Fluid Forms

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25.03.10

Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wissensnetzwerke

Herzlichen Glückwunsch an Richard Pircher, ein sehr interessantes Buch zum Thema Wissensmanagement kompiliert zu haben. Wir sind mit einem Beitrag zum Feld Innovation und Wissensgenerierung vertreten: “Emergente Innovation - die Ermöglichung der Hervorbringung des radikal Neuen in Enabling Spaces”.

Wissensmanagement

Dieses Buch fasst den Stand von Wissensmanagement praxisorientiert zusammen; es richtet sich an Führungskräfte aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen oder Non-Profit-Organisationen sowie an alle anderen Personen, die sich mit wissensorientiertem Management befassen, zum Beispiel aus den Bereichen HR, F&E, IT, Marketing oder Verwaltung und Controlling. Kompakte Beiträge - geschrieben aus Sicht der Unternehmen - bieten jeweils einen Überblick über die Themen- gebiete Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wissenssicherung, effek- tives Auffinden von Wissen und Wissenscontrolling/Wissensbilanz. Ein wesentlicher Aspekt liegt in der Darstellung von Querbeziehungen zu verwandten Managementansätzen wie Qualitäts- oder Prozessmanage- ment, soziale Netzwerke, Innovation und ethisches Management.


Fallbeispiele zeigen beispielsweise auf, wie der Wissensabfluss durch Pensionierungen oder Kündigungen reduziert werden kann, welcher Prozess die effektive Weitergabe von Erfahrungswissen unterstützt, wie Wissen für die Organisation in einem Wiki gesichert wird, wie vorhandenes Wissen schnell aufgefunden werden kann, wie die Heraus- forderungen durch das Internet beantwortet werden können oder wie eine Wissensbilanz die Entwicklung des intellektuellen Kapitals einer Organisation misst. Dabei werden auch Aspekte wie das Überwinden von Hürden, erzielter Nutzen, Begleitmaßnahmen und Folgeschritte behandelt.

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22.03.10

Freiräume

In der Presse-Jubiläumsausgabe sind wir zum Thema “Freiräume für Innovation” interviewt worden. Interessant, dass in diese Richtung auch gerade etwas am Bodensee entsteht. Wir sind gerade mit dem Projekt Mesnerhof-C beschäftigt, zudem ist gerade ein Anfrage aus der Schweiz eingetroffen. Das Thema bekommt langsam den erforderlichen Raum.

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8.03.10

Enable! | doors of perception

John Thackara included us in the latest Doors of Perception Report. Thank you John!

SIMULTANEITY IN VIENNA (CONFERENCE 19-20 MARCH)
“Gone is the time where can just focus on technology, or political change, or personal change. The challenge of the times require tackling all aspects of change simultaneously”. Thailand-based Michel Bauwens, founder of the Peer to Peer Foundation, always has something wise and interesting to say. His keynote talk at the Lift conference in Vienna on 19 March is about “an integrative approach to enabling open infrastructures (and) value-driven social practices…we need to change ourselves, as well as our ability to cooperate in groups”.

Link

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3.03.10

Mesnerhof-C

Wir arbeiten mit Georg Gasteiger gemeinsam an seiner Vision, den Mesnerhof zu einem Ort für (profund) Neues zu gestalten. Im Jänner verbrachten wir wunderbare Tage in Tirol, um uns den Hof und die Umgebung vor Ort anzusehen und dort auch gleich zu arbeiten. Georg hat dazu ein paar Zeilen geschrieben und Fotos gemacht. Unser Beitrag beschäftigt sich mit den Enabling Spaces, also der Frage, wie dieser Ort gestaltet sein muss (sozial, architektur, kognitiv, emotional, etc.), damit bestimmte Wissens- und Innovationsprozesse unterstützt werden.

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